SPD mit Öko-Siegel
McDonald’s ohne Big Mac

Skurriles vom Tage

+++ Pssst. Wolle Ökosiegel kaufe? Viele kennen Springer, Burda, Bertelsmann, aber wussten Sie, dass auch die SPD im Besitz eines eigenen Medienimperiums (dd.vg) ist? Klar, welche Meinung da gedruckt und gesendet wird, obwohl nicht fett SPD drauf steht, und eigentlich ist es nicht mal überraschend, dass in dem Laden der von der SPD-Vorsitzenden so tapfer erkämpfte Mindestlohn elegant unterlaufen wird, wie der Spiegel mal schrieb. Aber wir schweifen ab. Auch im Ökobereich wurschteln die Genossen herum, allerdings nicht so erfolgreich, deshalb sollen nun Gütesiegel der SPD-Zeitschrift Öko-Test verkauft werden. Öko kann ganz billig sein. +++

+++ Vor Gericht und auf hoher See bist Du allein in Gottes Hand, musste jetzt McDonald’s lernen. Die Burgerbrater wollten einen eifrigen Herausforderer auf juristischem Wege kleinhalten, der seine Kette „Super Mac’s“ nennt, und das klingt für McDonald’s Ohren wie Big Mac, und der ist geschützt. Nò, nò, sagte das EU-Gericht in Alicante, jeder darf Big Macs verkaufen. Nun ist es nicht an uns, EU-Richter zu kritisieren, wir haben ja schon mit unseren genug zu tun, aber die Urteilsbegründungen sind doch zu spaßig, als dass wir sie nicht erwähnen wollen: „McDonald’s habe nicht nachweisen können, dass er Burger mit dem Namen ‘Big Mac’ verkaufe.“ Hat der Richter da studiert, wo auch Heiko „Justiz“ gelernt hat? Kennt der nur Tapas und Paella? +++

+++ Österreich reagiert auf die zunehmende Zahl an Frauenmorden und richtet eine Hilfstelefonnummer ein, die so einfach zu lernen ist wie 110. Und wir dachten, die Ösis seien wenigstens ein bisschen anders – auf so eine Idee wären sogar unsere Politicos gekommen... +++

+++ Warum musste Maaßen zurücktreten? Antifa-Stegner, dieser rastlose Ralf, sagt’s frei heraus: „Die Rechtspopulisten von der AfD kommen endlich in den Fokus des Verfassungsschutzes. Dazu musste der unselige Herr Maaßen gehen, damit das passieren kann, was längst überfällig war.“ Danke Ralf, aber wir wussten’s eh... +++

+++ Noch so ’ne Leuchte. Heiko Maas forderte Großbritannien auf, klar zu sagen, welche Lösung das Land anstrebe. „Die Zeit der Spielchen, die ist jetzt vorbei.“ Parlamentarismus, demokratischer Streit, das sind für unseren Außenminister „Spielchen“.

 

 

 

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