Die neue Winter-Wandersage:
Die Rache einer Raucherin

Drüben und draussen

+++ Wenn in den USA 15.000 Jobs in der Automobil-Industrie wegrationalisiert werden sollen, finden viele Berichterstatter bei uns noch das Gute an der Geschichte. Ha! Donald Trump, war wohl nix mit Ich-schaffe-mehr-Arbeitsplätze-als-alle-vor-mir! Nun „schafft“ ein amerikanischer Präsident genauso wenig Arbeitsplätze wie eine deutsche Kanzlerin, aber haben wir je eine/n deutschen Kanzler/in so klar sagen hören: „Wenn GM die Jobs nicht in den USA lassen will (also Fabriken in den USA schließt, nicht in China oder Mexiko), dann sollten sie die 11,2 Milliarden Bailout zurückzahlen, die der amerikanische Steuerzahler ihnen gegeben hat.“ 11,2 Milliarden plus meine großzügige Steuerreform, hätte Donald twittern können, aber es handelt sich ja um einen Kurz-Nachrichtendienst. +++

+++ Die folgende Geschichte hätte das Zeug zur Wandersage. (Nichtraucher steigen an dieser Stelle bitte aus!) Eine Freundin veranstaltet halbjährlich eine Art Salon, zu dem sie Freunde in ihre geräumige Altbauwohnung lädt. Zwangsläufig fällt eine Veranstaltung in die Winterszeit, die Raucher bei solchen Gelegenheiten oder auch in der Gastronomie regelmäßig vor die Türe treibt. Besagte Freundin jedoch macht immer wieder folgende Ansage: So, liebe Nichtraucher, vielleicht bemühen Sie sich kurz auf den Balkon, wir anderen wollen eine rauchen. Die Gesichter der nun auf den Balkon Geschickten müssten Sie sehen können... +++

 

Worte, die mehr sagen als 1000 Bilder – aus unserer Sammlung „Dokumente verstörender Wahrnehmung“:

„Ja, inzwischen geht er auf ein englisches Internat“ (Klatschreporter Alexander Graf von Schönburg-Glauchau, nachdem er lang und breit von den tollen Erfahrungen seines Sohnes an einer Schule mit mehrheitlich ausländischen Mitschülern geschwärmt hatte, auf die Nachfrage bei Markus Lanz)

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