- Dem Klimawandel zum Trotz
Kaum schneits, heißt es in Deutschland: Rien ne va plus. Das Ergebnis von jahrzehntelanger Verblödung, die mit einem Spiegel-Titel begann, der den Kölner Dom 1970 unter Wasser zeigte (wegen Klimawandel!) und der in der ebenfalls vom Spiegel verbreiteten Aussage, es gebe nie wieder Schnee (Hamburger „Experte“ anno 2000!) ihren nächsten Höhepunkt fand.
BLACK BOX BÜCHER
- Macker Maggus, Ermächtigungsgesetz, die Verrückte im Spree-Palast
Das Volk, le peuple, dieser launige Geselle, will laut Umfragen den Söder, so wie es vorher den Merz wollte. Kann es sein, dass der Genderpropaganda zum Trotz, Männer (vor allem aber Frauen) nach endlosen Merkel-Jahren endlich wieder einen richtigen Kerl, einen Pöbelbruder, wollen, statt eher weibische Typen wie Laschet und Scholz? (Wobei Söder mindestens so ein Merkel-Lakai wie Laschet ist, nur unzuverlässiger.)
- Gut so: Keiner spricht von Olaf Scholz + SPD-Kutschatys Phantasien
Schön ist es nicht für die SPD. Alle Gazetten, selbst die aus dem eigenen Medienkonzern, haben derzeit nur ein politisches Thema: Wer ist der bessere Kanzlerkandidat? Und niemals ist damit Olaf Scholz gemeint.
- Merkel-Crash, Wirdsonix & Krummetrix, Budesonid & Ivermectin, Lude Marcus Eberhardt
Eine „Bundes-Notbremse“ wäre dringend nötig, um den Bundes-Irrsinn endlich zu stoppen. Allerdings käme eine „Bundes-Notbremse“ leider viel zu spät, der Bundes-Crash ist so unausweichlich wie die heute-Nachrichten mit Claus Kleber.
- Wirdsonix & Krummetrix, Söder & Laschet, Verrücktes vom Spiegel
Das war natürlich ein Ding. Kaum sagt Söder endlich, dass er will, sagt das CDU-Präsidium, ach, lass mal. Während das CSU-Präsidium wie ein Mann zu seinem Anführer steht. Schließlich würden die Karten in Bayern neu gemischt, wenn der frängische Rummskopp nach Berlin verschwände.
- Merkels Tafelrunde, Reiseboom bei "Flüchtlingen", Ursels neuer Stoff
Weil die Ministerpräsidenten ihre digitalen Gruppensitzungen immer als Schlafkopfrunde missbrauchen oder Candy Crush spielen, hat Dr. Angela Merkel die nächste Veranstaltung kurzfristig abgesagt und gleich das Infektionsschutzgesetz umgeschrieben. Und wenn Merkelsprecherin Ulrike alles richtig verstanden hat, sind die Ministerpräsidenten mit allem einverstanden. Hat sie aber wohl nicht.
- Annalena, Merkel, Uschi De La Leyen
Noch ist kein süßer Rauch aufgestiegen, da legt sich die Welt-Presse trotzdem schon mal fest: „Nach Lage der Dinge“ „scheint hinter den Kulissen“ die Entscheidung gefallen zu sein: Bei den Grünen „läuft es auf eine Kanzlerkandidatin hinaus“.
- Laschet & Söder, Uschi & Erdolf, Merkel & Maaßen
Inzwischen gibt es sogar ein Wörterbuch mit dem Titel „Merkel-Deutsch“ und auch der Hashtag #merkeldeutsch legt nahe, dass man Dr. Angela Merkels Gerede („Wir brauchen Handeln in den Ländern“) womöglich besser verstehen kann, wenn man eine Flasche Wein intus hat. Aber selbst wenn sich ihre geschliffener formulierenden Sprecherinnen an der Interpretation von Merkels Gedanken versuchen, bleibt stets das Erratische im Vordergrund.
- Laschet denkt nach, Söder nicht. Der freche Tobias. Das Tepe-Abitur
Wie versprochen hat Armin Laschet am Osterwochenende nachgedacht, und das ist dabei herausgekommen: Der CDU-Chef und bislang einzige Kandidat für die Kanzlerkandidatur schlägt einen „Brücken-Lockdown“ vor und wünscht ein schnellstmögliches Zusammenkommen der Ministerpräsidenten „in Präsenz“ bei Dr. Angela Merkel.
- Laschet, Maaßen, Polenz, die Misere, Woelki
Die Karwoche, das weiß Armin Laschet, der einst nicht nur seinen Beichtvater, sondern auch den Heiligen Franz in Rom fragte, ob er kandidieren solle, ist für einen Katholiken kein Zuckerschlecken. Fastenzeit, der Verrat lauert an jeder Ecke des Getsemani, und die Pharisäer rüsten zum letzten Schlag. Da kommt dem Armin manches bekannt vor.
- Spahn, Seehofer, Söder, Steinmeier, Romani Rose, Jogi
Heute ist der 1. April, und dass ausgerechnet an diesem Datum keine Warnung von Corona-Entertainer Karl Lauterbach groß aufgeblasen wird, zeigt, dass der Brauch des In-den-April-Schickens viel von seiner Bedeutung verloren hat. Dennoch hat es ein paar laue Versuche gegeben:
- #Heikolügt, Spiegel relotiert, Maggus & Winfried schreiben einen Brief
Wir bereiten die Tagesnachrichten an dieser Stelle immer so bekömmlich auf wie irgend möglich. So wie der Flori Silbereisen den Seinen das Leben mit Schlagerfesten und Volksmusik erträglich macht, haben wir diesen politischen Dilettantenstadel ins Leben gerufen, auf dass wenigstens a bisserl a Freud is. Aber manchmal können wir Sie nicht schonen, da kommt ein verlogener Heiko Maas mit einem heuchlerischen Spiegel-Beitrag zusammen und wir werden daran erinnert: Das Leben ist kein Ponyhof.
- Laschet, Söder, Sex bei Bild
Es kann natürlich nicht jeder so spritzig sein wie Olaf Scholz oder Angela Merkel, so kämpferisch wie Saskia Esken und die Antifa, oder so mitreißend und aufrüttelnd wie El Presidente Frank-Walter bei der Weihnachtsansprache – aber der Auftritt von Armin Laschet dürfte der letzte Warnaufruf an alle Bundestagsabgeordneten der Union gewesen sein, sich noch ganz schnell einen Nebenverdienst zu suchen – muss ja nicht ausgerechnet im Masken-Handel sein.
- Will & Merkel – Zwei Hosenanzüge, eine Meinung. Nachlese.
Weiter als bis kurz nach der Eingangsaussage von Anne Will („Diese Woche haben Sie etwas Bemerkenswertes gemacht, für das Sie zu Recht großen, großen Respekt erfahren haben“) haben wir es nicht geschafft bei „Will & Merkel. Zwei Hosenanzüge – eine Meinung“. Eigentlich wollten wir auch nur schauen, ob Diplomjournalistin Anne Will uns unsere Zeile vom vergangenen Freitag kaputt macht, indem sie ein Kleid trägt.
- Plus: Das Große Geldverbrennungsgesetz, Gleichstellung? Nä, Hauptsache Anstellung.
Man muss doch auch mal loben können! Ganze 38 Minuten brauchten die Abgeordneten des Bundestages, dann waren alle Punkte des 750 Milliarden-Pakets für den „Wiederaufbau“ der EU (Leitung: Leyendarstellerin Dr. Röschen) abschließend besprochen. Also: Hau wech, die Kohle!
- Plus: Merkel merkelt weiter, Büchsenspanner Brinkhaus, Null Bock auf Impfen
So, Kinder, jetzt ist auch mal wieder gut. Dr. Merkel hat sich ja entschuldigt. Irgendwie. Wolfgang „der Trixxer“ Schäuble eröffnet die heutige Plenarsitzung und schafft es mühelos, den Bogen vom ersten deutschen Reichstag vor 150 Jahren und der damaligen Impfdebatte („wegen Pocken“) bis heute zu spannen. Dr. Merkels Regierungserklärung können wir uns da direkt sparen.





