- Immer fröhlich bleiben
Wenn im Internet über die Entführung von Karl Lauterbach phantasiert oder ein Kaiser Heinz für Deutschland ausgerufen wird, dann schreitet er ein, der Herr Generalbundesanwalt und initiiert pompöse Prozesse. Wenn aber Linksterroristen ganze Stadtteile der Hauptstadt lahmlegen, dann ziert er sich.
BLACK BOX BÜCHER
- Misstrauensvotum, AfD-Verfassungsrichter, Sirene „Karl“ wirkt
Bravo! Fidel Ramelow soll Minderheits-Ministerpräsident Thüringens bleiben. Das haben die Abgeordneten von SED, CDU, SPD, Grüne und FDP (rythmisch klatschend?) entschieden, indem sie gegen ein Misstrauensvotum gestimmt haben – trotz Fidels, sagen wir mal merkwürdiger Wahl, und der Absage der versprochenen Neuwahlen.
- Sagt Staatsdigitaldingens Dorothee, Merkels Follower, Armins Experte, Felix Austria
Wenn in „Bammbärch“ die Glocken läuten, dann hat unsere Bamberger Digitalstaatsministerin Dorothee Bär wieder was Kluges gesagt. Jesus würde heute twittern, erzählte sie einem Bamberger Kirchenmagazin, weil er hat ja auch schon „damals alle Möglichkeiten genutzt, um seine Botschaft den Menschen zu verkünden“ und binnen kurzer Zeit eine große „Followerschaft generiert“. Wir mischen uns in Glaubensfragen nicht ein, allerdings scheint das mit dem Heiligen Geist besser funktioniert zu haben. Außerdem hätten Rom oder die Pharisäer den Jesus-Account schnell gesperrt.
- Merkel & ihre Journos, Merkel & BVerfG, Lärmschutzbeauftragte & Albaner
Nicht erst seit dem Hochwasser wissen wir, dass, wenn mal was passiert, wir bei unserer politischen Verantwortungsgmeinschaft in den allerbesten (Aachener Übertreibungsform) Händen sind. Trotzdem gibt es immer Nörgler. Und daher hat sich die Regierung entschlossen, schnell das Thema zu wechseln und Jens in die Manege zu stoßen. Der verkündet für den Herbst eine Inzidenz von 800. Buuuuh!
- Unser politisches Personal und der Mörder von Würzburg
Was haben Sie denn erwartet bei dem Personal? Vier Tage Vorwarnzeit, doch die zuständigen Ministerpräsidenten oder Innen- und Umweltminister reagierten nicht, und der oberste Katastrophenschützer Schuster weilte im wohl verdienten Urlaub. Tritt irgendjemand zurück? Oder sind die alle „möglicherweise schuldunfähig“?
- Politiker-Schwemme im Hochwassergebiet – Hundertschaft und „Einzelfälle“
Was ist denn da bei Schwarzens los? Merkel besichtigt die Flutkatastrophe mit der Roten Malu, SPD, in Rheinland-Pfalz, statt mit „Parteifreund“ Armin im Homeland NRW. Dem steht dafür Katastrophen-Horst von der bayerischen Verwandtschaft zur Seite. Und während alle noch das Lied vom Klimawandel singen, hören wir von CDU-Kretschmer in Sachsen: „Es ist auch zu leicht und zu billig, das einfach auf den Klimawandel zu schieben.“ Jeder gegen jeden und rette sich, wer kann?
- Illners Komikerrunde – Merkels Servus-Tour – ein Feuerteufel und CDU/SPD – Bodo
Nichts zeigt den verwahrlosten Zustand der Debattenkultur in Deutschland so deutlich wie eine Quasselrunde bei Maybrit Illner im ZDF. Das ganze Elend des polit-medialen Komplexes in 60 Minuten.
- Habeck bei Lanz, NRW-Unwetter und das Totalversagen des WDR
Für die Linksideologen der Süddeutschen machte „Lanz keinen Stich gegen Habeck“. Was für ein wirrer Satz. Lanz macht nur Stiche gegen die AfD, oder gegen CDU-Abweichler, das ist sein Job, einen Grünen hingegen leitet er durchs Programm.
- Klimawahn, Kirchenaustritte, Schwachköpfe
Halleluja! Corona sei Dank traten 2020 nur 400.000 Mitglieder aus der evangelischen und katholischen Kirche aus. Denn wegen Corona war der Publikumsverkehr bei den Ämtern, die man bezüglich der Kündigung der Mitgliedschaft aufsuchen muss, stark eingeschränkt.
- Robert, Christian und Peter. Merkel hat nicht die Absicht, und Annekret will ins All
Nein, nein, nicht der, das war ein Fotowitz. Nein, der Robert kommt, heißt es von Klixbüll bis Sylt, von Amrum bis Föhr, und Hunderte sind gespannt auf den smarten Habeck, 51, der gutgelaunt in Jeans, Hemd über der Hose, braungebrannt von der Arbeit, einen vom Klima erzählt (wichtig!).
- Und eine dreiste Geschichte aus Würzburg
Dr. Wolfgang Schäuble ist eine der rätselhaftesten Gestalten der Berliner Republik, 49 Jahre im Parlament, dessen Präsident er nun ist, Minister für dieses und jenes, dazu Jurist, vielleicht wird man ihm einst hinterherrufen, er sei der Cicero der deutschen Republik gewesen, aber das wäre falsch.
- Annalena in leichter Sprache, Kein schöner Land in der "Tagesschau"
Bei Illner haben sich zwei unserer Lieblings-Coronesen mit Wattebäuschchen beworfen. Er "finde es höchst unanständig, wie Sie mir in Interviews unterstellen, dass ich den Lockdown überflüssig finde. ... Damit tragen Sie zur Spaltung bei“, schimpfte Professor Streeck und fügte empört hinzu: „Das machen Sie nicht das erste Mal.“ Pfui. Pfui. Pfui.
- 10 Punkte, an denen die SPD wirklich schuld ist – Es droht: Karl als Minister
Für Ironie ist in der staubtrockenen und humorbefreiten Sozialdemokratie bekanntlich kein Platz, von daher dürfte ihre Werbekampagne ein Schuss in den Ofen werden. Oder sollte der neue Werbespruch der SPD „Wenn zwei sich streiten, arbeitet der Dritte“ ernst gemeint sein? Im Sinne von: Annalena und Armin zanken sich, Olaf Scholz „verhandelt währenddessen die globale Mindeststeuer“. Das ist ungewollt jedenfalls lustig.
- Mord & Totschlag, J. Herrmann rechnet nach, Stipendien für Politiker
Hatten die deutschen Schiris beim Spiel Italien/Spanien aus Protest gegen diesen Orban farblich etwas dick auftragende Hemdchen angezogen (Pretty in Pink)? Oder hat die Uefa einen neuen Diseiner? Bela Rethy sagt da nix. Dr. Angela Merkel empfing derweil König Pilsje der Niederlande und seine Maxima in Berlin. Unsere Bundes-Pommeranze wie immer im modisch gewagten Zweiteiler (diesmal schwarz-blau).
- Corona, Traumatisierten-Terror, Horst Ranicki Seehofer über „Jetzt“
Der Querleser erfährt heute in der deutschen Presse, dass die „Lambda-Variante“ aus Lateinamerika nun auch in Europa angekommen ist, während Studien aus Israel eine schwindende Schutzwirkung der Biontech-Vakzine nahelegen. Drosten hilf! Merkel, sperre ein!
- SPD putzmunter, Baerbock-Express jetzt per Hand geschoben
Aber zunächst zu den grünen Brüdern und Schwestern der Spezialdemokraten. „Wir stehen klar und deutlich hinter Annalena Baerbock“, sagt ein gewisser Kellner, der ein wichtiges Männchen bei den Grünen ist. Wie weit unsere schöne Sprache bereits verhunzt ist, sieht man daran, dass, wenn Dr. Angela Merkel den Satz gesagt hätte, Armelenas Ende damit besiegelt wäre.





