- Weltpolitik für Dummys
Der Iran gibt die Straße von Hormus frei, Donald hält die Blockade aufrecht. Außerdem will er in „gemächlichem Tempo" in den Iran einrücken, um das dortige angereicherte Uran sicherzustellen und in die USA zu bringen. Wird am Wochenende weiter verhandelt (Trump) oder rückt er gemächlich ein? Das wissen wir auch erst am Montag.
BLACK BOX BÜCHER
- Keiner ist so fleißig wie Politik und Journaille
Deutschland arbeitet zu wenig, heißt es in Studien, und Staatsfunk-Miosga, die die ganze Woche arbeitet, um am Sonntag für eine Stunde auf Sendung zu gehen, fragte CDU-Linnemann: „Wer arbeitet denn jetzt zu wenig?“
- Es muss erst schlimmer kommen...
Clan Krieg in Essen (mit Fragezeichen), Kinder mit Messern an Schulen und in Innenstädten, „aktuell“ ein „größerer Polizeieinsatz“ (Messer) am Hamburger Hauptbahnhof. Wer nicht hören will, muss fühlen, oder wie es bei der SPD heißt: Das Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.
- Aufmarsch in Litauen
Gleich mehrere Regenschirme schützten Kriegsertüchtiger Pistorius und unseren Herrn Merz vor etwas Nieselregen in Litauen, als gebe es wie einst bei Merkel und Annekret Kramp eine Frisur zu bewahren. Vielleicht sind die Herren aber auch aus Zucker.
- Politisches Einmaleins
Rechtsextreme Straftaten explodieren, muss der naive Pressekonsument vernehmen, mehr als 84.000 politische Verbrechen hat BKA-Chef Münch zusammengezählt. Etwa jede zweite dieser Taten ordnete die Polizei dem rechten Spektrum zu, schreibt das Handelsblatt.
- Was macht die Regierung?
Theoretisch haben wir eine neue Regierung, aber praktisch merkt man nix. Die SPDler fordern, wie gehabt, dieses und jenes, die Unionisten haben anscheinend nur ein Herzensanliegen: Selenskyjs Ukraine.
- Alles so schön bunt hier
Abstimmungen beim ESC sind so merkwürdig wie Wahlen in Rumänien. Als Mann, der auch selbst häufiger zur Gitarre gegriffen hat, erlauben Sie folgende Klarstellung, verehrte Leser:
- Die Welt um 8
„Wir sind zufrieden", sagten die russischen Unterhändler nach einem Eineinhalbstundenplausch mit Selenskyjs Mannen in der Türkei, aber „die europäischen Regierungschefs“ (eigentlich nur vier) waren es nicht.
- Volle Hosen, leere Taschen
Weil Schwarze, Grüne und Rote die Wirtschaft nach Kräften abgewürgt und die Sozialausgaben aufgebläht haben, fehlen Bund, Ländern und Kommunen 81 Milliarden in den nächsten drei Jahren. Gut, dass rechtzeitig ein grenzenloses Sondervermögen beschlossen wurde.
- Merz verspricht
Für die Jubelperser bei Bild ist unser Fritz schon ein kleiner Donald. Er wolle Deutschland „stärker, wohlhabender, sicherer“ machen, so Fritz auf der Bühne im Bundestag, und die deutsche Außenpolitik solle sich „vor allem von unseren Interessen“ leiten lassen.
- SPD stellt sich neu auf
Neue SPD-Chefin soll Bärbel Bas aus Duisburg-Walsum werden. Für sie spricht, dass sie stets gearbeitet hat, bis es in den Bundestag ging. Sie war Krankenkassen-Sachbearbeiterin, und hat sogar schweißen gelernt, womit sie in der Arbeiterpartei fast so eine Art Einhorn ist.
- Heute russische Eier
Unser Fritz und Kokain? Ausgeschlossen! Da legen wir die Hand ins Feuer! Sicher, er hatte seine wilde Zeit in Brilon im Sauerland, als seine Freunde „Bier, Schnaps und die Doors“ hießen, und er auf einem „wüsten Fest“ seine Frau kennenlernte.
- Unseren täglichen Blödsinn gib uns heute
Was sagt Ihr Thermometer? 13 Grad, gefühlt wie 10? Oder leiden Sie unter der Hitze, wie die Redaktionarios des Münchner Merkur? Es gehören immer zwei dazu, um Unsinn in die Welt zu setzen: Ein Experte, und einer, der ihn druckt. Guckstu: „Hitzewelle rauscht über Deutschland…“
- Darauf ein Augustiner!
Der Vatikan lässt jetzt mit mal die Jugend ran. Der neue Papst Leo XIV ist gerade mal 69 und hörte vorher auf den Namen Robert Francis Prevost, geboren in Chicago, Illinois.
- Dienstag, 6. Mai
Ein bisschen fühlt es sich, wie vor 80 Jahren, auch nach der Merzwahl nicht nach dem Tag der Befreiung, sondern nach dem der Kapitulation an.
- Geschichte wird gemacht. Es geht voran
Kurz hatte Chef Olaf Angst, dass er doch noch im Amt bleiben muss, aber dann, nach dem zweiten Wahlgang, gratulierte er seinem Nachfolger erleichtert und aus tiefstem Herzen, bevor der noch die Wahl angenommen hatte.





