In der SPD schlägt die Stunde der zweiten Reihe. Bas weg, und Lars will die SPD-Spitze neu wählen lassen, um endlich „Klarheit über den programmatischen Kurs der Partei zu schaffen“. Er allein kann das nämlich nicht. Die Union tagte zwei Tage (inkl. Sonntag), und Merz verspricht „bezahlbares Leben“ für alle, noch mehr Gerechtigkeit und noch mehr Sicherheit. So gehts dahin…
„Aus! Vorbei!“, würde ein Ringrichter beim Boxkampf rufen, während Dick & Doof beide platt auf dem Boden liegen, aber Politik hat nichts mit Sport zu tun. So ist es einerlei, dass Union und SPD stehend KO sind, und sich das Publikum angewidert abwendet. Wir sind Zeugen des hässlichen Endes einer Ehe, die in der Hölle geschlossen wurde.
Bas zieht sich „aus persönlichen Gründen“ aus der Politik zurück, nicht ohne Nachtreten gegen den Koalitionspartner. „Die Attacken der CDU (gegen Bas) – trotz ihrer persönlichen schweren Situation – waren unmenschlich und rücksichtslos“, pflichtet MeckPomm-Schwesig bei, und auch der sensible Lars empfindet jede Kritik an der Arbeit seiner Bärbel als „unanständig“ und heult: „Sowas gehört sich nicht“. ‚Welche Arbeit?‘, würden wir nachrufen, wenn die Zeiten nicht so aufgewühlt wären. Als hätte sie nur eine Sekunde am Schreibtisch sitzen müssen bei tausenden Mitarbeitern, die den Job auch ohne sie erledigen konnten. Bilder von Bas am Schreibtisch gibt es jedenfalls nicht. Frage: Braucht es überhaupt noch ein Arbeitsministerium, wo die Arbeit längst das Land verlässt? Wohl nur zur Versorgung von Parteibonzen.
Weil sie sich von der Bürogehilfin zur Sozialversicherungsfachangestellten hocharbeitete, stehe Bärbel Bas für das „Aufstiegsversprechen der SPD“ ruft ihr Hawatt-Professor Karl Lauterbach nach. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ein Aufstiegsversprechen hat natürlich auch die CDU. Ansonsten aber hat sie ebenso wie die SPD den Faden völlig verloren. Deshalb dankte Generalsekretärin Hoppermann ausdrücklich dem zur Klausur eingeladenen Prediger Gauck dafür, „den Partei-Oberen die Bedeutung der Christdemokratie vor Augen geführt zu haben“. Am Ende kam sogar ein Beschlusspapier heraus, dessen zentrale Punkte lauten: „Wir sind uns wohl darüber einig, dass wir mit den Begriffen Frau, Umwelt und Karneval drei ganz heiße Eisen angefasst haben!“ Aber die Parteiführung scheute vor diesen heißen Eisen nicht zurück und bekannte sich ohne Abstriche zur „Ablösung des Mannes bei gleichzeitiger Aktivierung der Frau unter Einbeziehung der Feuchtbiotope in das deutsche Volk als unteilbare Nation.“ (Unser Reporter und Ohrenzeuge Vicco von Bülow)
Apropos. Die Vorsitzenden der Verlierer-Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt Eva von Angern (Linke), Katja Pähle (SPD) und Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne) trafen sich zum Kaffeeklatsch bei der Zeit. Das Schürzenregiment will Sachsen-Anhalt retten, und das sollte eigentlich kein Problem sein, denn, so Eva, „wir sind diesen (AfD-) Männern intellektuell überlegen, die können uns nicht das Wasser reichen.“
Präsident Trump sagte soeben, „es ist Zeit für die Ukraine, Selenbsky zu entfernen und einen neuen Führer zu wählen.“ Und Fritz? Was wird dann aus Fritz?
Übrigens. Was Dienstwagen angeht, war BMW bislang nicht so pingelig wie beim AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch (Magdeburg). Zur Kundschaft gehört Belarus-Chef Lukaschenko genauso wie Nordkoreas Kim Jong Un…
4 Kommentare zu „„Servus, pfüa Gott und auf Wiederseh’n““
„Präsident Trump sagte soeben, „es ist Zeit für die Ukraine, Selenbsky zu entfernen und einen neuen Führer zu wählen.“ Und Fritz? Was wird dann aus Fritz?“
Ja, was für eine Frage. Der nur hier unvergleichlich erfolglose Fritz schmeißt entnervt bei uns hin und lässt sich kurzerhand dort, wo er seit Langem mit Haut und verbliebenen Haaren nebst ganzem Herzen hingehört, keinen zusätzlichen Schaden mehr anrichten muss, aber unbeschwert die korruptiven Wohltaten der bis zum Endsieg aus unseren Landen garantierten Milliardenbeträge genießen kann, zum triumphalen Führer der Ukraine wählen.
Waren BMWs nicht beliebte Vehikel der Sozialistischen Arbeiterpartei? Na ja, aber das waren ja Sozialisten u d sie kämpften ganz gewiss gegen rechts.
Wenn jetzt bei der SPD die Stunde der „zweiten Reihe“ schlägt, kann es ja nur besser werden, denn Klingbeil und Bas kommen ja bestenfalls aus der dritten Reihe.
Der Komiker mit dem zweifelhaften Humor
trat wieder mal völlig geschmacklos hervor …
… oder, was noch viel schlimmer ist, völlig pietätlos. Wenige Tage nach dem furchtbaren Unfall, bei dem vier Jugendliche auf ihren Simson-Mopeds ums Leben gekommen sind, sendet er ein „lustiges“ Video, bei dem ein Simson-Schwalbe-Fahrer von einem LKW überrollt wird. Wen er damit meint, ist klar.
Warum dieses Video kurz nach der Tragödie ausgestrahlt werden musste, ist leider nicht klar.
Mein Beileid gilt den Angehörigen der Verunglückten …
… Gute Nacht!
Mehr von Kater Moritz –
SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
https://www.katermoritzspricht.de