Donnerwetter! Ist unser Fritz womöglich gar nicht der Mann, der gar nichts kann? Müssen wir ihm nur ein wenig Zeit geben, seine Fähigkeiten zu entfalten? Bild ist davon jedenfalls überzeugt und titelt euphorisch: „Merz fädelt Mega-KI-Deal mit Nvidia ein.“
Bild verbreitet: „Das Kanzleramt arbeitet offenbar an einem großen KI-Pakt mit US-Chipgigant Nvidia“. Ein Pakt, um uns zu „einer führenden KI-Nation zu machen“. Mal langsam mit die jungen Pferde! Merz hat Nvidia-Chef Jensen Huang zu einem Stuhlkreis eingeladen, der „Invest in Germany“ heißen soll. Vielleicht kommt der Jensen sogar, schließlich will die Bundesregierung Chips für ein paar hundert Millionen Euro bestellen. Und vielleicht schickt er sogar Ingenieure, die uns zeigen, wie die Dinger funktionieren.
Andererseits ist die KI ja angeblich sehr gefährlich, und, ehrlich, brauchen wir wirklich eine KI, die sich verselbstständigt? Das kann unsere Technik auch, wenn man der Bahn glauben will. Nach einem Großalarm wurden mehrere Bahnhöfe evakuiert, weil sich die automatisierten Anlagen entschieden, eine „falsche Ansage“ abzuspielen.
Bürger, hört die Signale, Fritz streitet für das Recht, bald nicht nur E-Autos fahren zu müssen in Schland. Mit dem ebenso gewieften Franzmann Macron hat er ein „Investitions-Signal an die Industrie“ ausgesandt, dass der CO2-Ausstoß nicht mehr um 100 Prozent gesenkt werden soll sondern nur um 90 Prozent. Das ist doch wirklich „ein guter Tag für Autofahrerinnen und Autofahrer und für Arbeitsplätze in Deutschland, Frankreich und Europa“.
Leider wissen wir längst: Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun. Es wäre zu schön, wenn das das Motto des Parlamentskreises Mittelstand wäre, immerhin bekennen sich 166 der 208 schwarzen Abgeordneten zu der Organisation. Die Mittelständler lehnen die Zucker- und Plastiksteuern ab, und wollen, dass der Spitzensteuersatz erst bei höherem Einkommen greift. Nur, wo soll das Geld für die Ukraine, das Fritz schon wieder verteilt, dann herkommen? Sparen können die Klingbeils nicht. Die Tabaksteuer ist jedenfalls schon mal durch.
Er sah sich schon als Prinz Wüst, der Erste, auf dem Weg in die Staatskanzlei. Nun haben ihm die Bürger des Homelands NRW eine kleine Denkaufgabe gegeben. Acht Prozentpunkte weniger auf 26 % (die AfD steigt auf 21) in einem Jahr. Wieviel Prozentpunkte können da noch bis zur Wahl im Frühjahr 2027 verloren gehen?
Lettlands Regierungschef Andris Kulbergs will Russlands eingefrorene Vermögenswerte (210 Milliarden Euro) für den Ukraine-Krieg nutzen. Rechtliche Bedenken hat er nicht, schließlich würde er sowieso nicht haften. Im Gegenteil: Gerade erst hat er zusätzliche 7 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt verlangt. Überhaupt: Die Bürger Europas sollen sich mal nicht so anstellen. „ein Bier weniger trinken“, und schon ist die Finanzierung geritzt.
Unfassbare Brutalität bei minderjährigen „Flüchtlingen“ in Frankfurt/Oder. Längst müssen Schulkinder die Rechnung für verantwortungslose Politiker zahlen. Nach der erschreckenden Tat phantasiert Brandenburgs Sozialminister Wilke (SPD) über „Möglichkeiten zur Aberkennung eines Schutzstatus oder zur Aufenthaltsbeendigung“. Schönen Dank auch.