Die Plappermedien und unser Fritz

Die Plappermedien wieder. „Kanzler Merz nennt die Rückkehr von 80 Prozent aller in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat als Ziel. Rückendeckung erhält er von Johann Wadephul“ (dpa!). Mein Gott! Als hätte irgendjemand den Merz-Satz ernst genommen! Außerdem waren viele der bei uns als Syrer Registrierten in ihrem ganzen Leben nie in Syrien. (Grüße vom ehemaligen Oberleutnant Marco A.)

Kein Öl und Gas mehr in Great Britain und Frankreich? Kein Problem, „kauft bei den USA, wir haben genug davon. Oder fasst endlich Mut, fahrt zur Straße von Hormus und nehmt es euch einfach.“ So geht business 2026. (Donald)

Verstehe einer die Welt. Russland, der Kongo und Pakistan dürfen bei der WM nicht Fußball spielen, der Iran aber schon. Ist das ein Friedensangebot? Eine Falle? Und ist das mit Netanjahu abgesprochen?

Apropos. In Israel gibt’s wieder die Todesstrafe. Wenn unsere Regierung das juristisch richtig verstanden hat, würde „das Gesetz wohl ausschließlich auf Palästinenser in den palästinensischen Gebieten Anwendung finden“. Aber seit wann braucht es dafür extra ein Gesetz?

Bild taufte den bedauerlichen, in der Ostsee gestrandeten Wal Timmy. Wäre Fritz nicht treffender? Der schwimmt auch von Sandbank zu Sandbank und findet einfach keinen Ausweg mehr…

Maastricht (europäische Schulden-Verträge). Hat jemand Maastricht gesagt?

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6 Gedanken zu „Die Plappermedien und unser Fritz“

  1. “das Gesetz wohl ausschließlich auf Palästinenser in den palästinensischen Gebieten Anwendung finden”. Das sollte man richtigstellen. Israelis (Juden) sind keine Mörder.Sie sind die „Gemordeten“.
    Richtig sollte es heißen, wie im Deutschlandfunk: „ Israelisches Parlament beschließt Todesstrafe für palästinensische Terroristen“. Ich denke, das ist ein semantischer Unterschied.

    1. Das ist völlig richtig, Puur van Smaak, aber ich habe wenig Hoffnung, dass Ihre semantische Richtigstellung in den woken Zwischen(hohl)raum zwischen den Ohren mancher Zeitgenossen einen Widerhall finden wird.

  2. Der Ostseeausflug wird für den Wal
    scheinbar immer mehr zur Qual …

    … als Wal-Laie staunt man, dass die vielen den Meeressäuger begleitenden Experten samt ihren technischen Möglichkeiten nicht in der Lage sind, ihn zurück in die Nordsee zu bugsieren.
    Das Ganze wirkt fast wie eine Metapher: Ein „riesiges“ Problem, dem eine Menge Fachleute nebst Medien zu Leibe rücken und am Ende wird „außer Spesen nichts gewesen“ dabei herauskommen.
    Dem Wal ist zu wünschen, dass er zurück in sein heimisches Biotop findet …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  3. Der Wal „Fritz“ auf der Sandbank. Welch wunderbare Allegorie auf die Bauchlandungen unseres geliebten Kanzlers.
    Apropos Wal: Normalerweise finden Wale ihren Weg zurück ins offene Meer, hier z.B. entlang des Salzgradienten Nordsee-Ostsee. Das funktioniert bei diesem Tier offensichtlich nicht mehr, es ist krank oder alt oder beides. Warum also lassen wir der Natur nicht ihren Lauf und das Tier friedlich verenden? Stattdessen ein deutschlandweites Empathie-Ritual wie seit dem jubelnden Kuscheltier-Abwurf zur Begrüßung der armen geflüchteten Syrer nicht mehr.
    Ganz offensichtlich ist eine große emotionale Leerstelle entstanden, seit die zugelaufenen Teddybären sich als doch nicht ganz so kuschelig erwiesen haben. In dieser Hinsicht bin ich unbedingt Team Wal. Die laufen nicht zu, die schwimmen allenfalls zu, messern niemals und machen keinerlei Anstalten, hier einen Gottesstaat zu errichten. Gelobt sei der Wal.

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