Wer bist du? Und wenn ja, wie viele?

In dieser Woche konnten die Deutschen der Presse entnehmen, dass auch ein Armin Laschet sein Geld zusammenhalten muss und nur noch 18 Euro für einen Haarschnitt bezahlt, und dass Markus Söder im Fasching diesmal nicht als König oder Kanzler, sondern eher urwüchsig als eine Mischung aus Waldschrat, Rübezahl und Hofreiter geht.

Das Mitgefühl der Leser aber gilt Prinz Haakon von Norwegen, dessen Gattin Mette-Marit ihm und der norwegischen Presse eine veldig vanskelig situasjon erklären muss, eine pikante wie schwierige Situation, in die sie sich mit dem derzeit berühmtesten Sittenstrolch der Welt Epstein gebracht hatte. Handelte es sich um en uskyldig romanse (eine unschuldige Romanze), oder doch um mehr? Die Beantwortung dieser Frage hat durchaus das Potenzial, auch deutsche Leser von der mangelnden Regierungskunst des Friedrich Merz ein wenig abzulenken.

Denn wenn auch die Tagesschau naiven Zeitgenossen mit der Meldung „Überraschendes Auftragsplus für deutsche Industrie“ Hoffnung auf eine erfreulichere Zukunft wecken mag, rechnen 81 Prozent der deutschen Mittelständler nicht mehr mit einem wirtschaftlichen Aufschwung im laufenden Jahr. Man muss schon ein linker Idiot oder bei der staatsnahen Presse Beschäftigter sein, um nicht zu durchschauen, dass der Auftragsschub allein der Aufrüstung der Pistorius-Armee zu verdanken ist. Selbst die Wirtschaftsweise Wiese gibt uns noch vier Jahre, bis das eintritt, was die strenge britische Gouvernante Margaret Thatcher einst als Ende des Sozialismus beschrieb: Nämlich, dass den Genossen „das Geld anderer Leute ausgeht“.

Noch aber ist es nicht so weit. Und die Gewerkschaften aller Fachbereiche fordern im Rahmen ihres Kampfes gegen rechts einen „Stopp ⁠der Debatte über Kürzungen von Sozialleistungen“. Die Angriffe von Union und Arbeitgebern auf den Sozialstaat würden immer ‍unverschämter, pöbeln die roten Bonzen: Jetzt fordern die sogar mehr netto für die noch Arbeitenden!

Es ist das gleiche Drehbuch. Wie ihre Vor-„Denker“in den USA arbeiten auch die Sozialisten in Europa am Wahlrecht für immigrierte Drittstaatler, als seien diese importiert, um die rote Macht zu festigen. Bis es so weit ist, wollen die Sozialisten mit dem, was sie „politische Bildung“ nennen, auch den Kleinsten zu Leibe rücken, mit „kindgerecht aufbereiteten“ Materialien – was eignet sich da besser als die unzähligen himmelschreienden TikTok-Videos von rotgrünen Abgeordneten? Diese würden damit auch dann Sinn machen, wenn ihrer Zielgruppe (Kinder bis 16 Jahre) die Nutzung von Social Media zukünftig verboten wird.

Die vier Jahreszeiten waren nicht nur Hauptgegner der DDR, auch „unsere Demokratie“ tut sich damit schwer. So musste unsere Justizministerin Hubig, SPD, samt Tross den Zug nehmen, weil ihr Flieger „nach einer witterungsbedingten Störung“ (ursächlich: Klimawandelverzögerung) am Berliner Flughafen eis- und schneebedingt nicht landen konnte. Ein langjähriger Nachrichtenvorleser namens Hofer fand nach einer sturzbedingten Gehirnerschütterung wenigstens seinen Humor wieder und dankte den „Umweltschützern“ von Nabu für ihr Engagement, das Salzstreuen gegen Glatteis zu verbieten. Natürlich hätte auch das Verwaltungsgericht seinen Dank verdient.

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1 Kommentar zu „Wer bist du? Und wenn ja, wie viele?“

  1. In dem Artikel in Tichys Einblick zum Wahlrecht von Immigranten wird Marokko angesprochen. Dazu eine kleine Ergänzung. Ich habe einen Zweitwohnsitz in Casablanca. Am Rande der Medina von Casablanca befindet sich der Marché sénégalais, wo vor allem Senegalesen allerlei Ramsch verkaufen. Dort kaufen auch Araber ein; das Zusammenleben verlief bislang ohne Probleme. Dank der „EU-Willkommens-Politik“ gibt es aber eine zunehmende Zahl von Schwarzafrikanern, die ohne Geld in Marokko ankommen, um von dort dann mit dem Boot loszufahren und sich anschließend von „Seenotrettern retten“ zu lassen. Die Schwarzafrikaner versuchen nach ihrer Ankunft in Marokko, möglichst schnell mit allen Mitteln, oft auch illegalen, sich das Geld für die Überfahrt zu beschaffen. Dadurch haben sie das Ansehen sämtlicher Schwarzafrikaner in Marokko beschädigt; es kommt zunehmend zu Spannungen. Toller Erfolg der EU-Politik.

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