Lecker essen bei Sozis

Baden-Württemberg und die Frage: Grün vor Schwarz, oder doch dahinter? Der Spitzenkandidat der SPD (abgeschlagen bei max. 10%) besucht derweil die Bedürftigen des Landes bei der Tafel, wie es sich für einen Genossen gehört. Seinen Fahrer schickt der Genosse hingegen über die Grenze nach Frankreich, um leckere „französische Pasteten, ne schöne Entenpastete, Pâté de campagne und frisches Baguette“ zu kaufen.

Nicht für die Armen – soweit kommts noch! – sondern für daheim. Was jetzt ein bisschen blöd war: Kandidat Stoch (Rechtsanwalt und auch sonst…) ließ seine Reise zu den Armen vom Staatsfunk dokumentieren, und so landete auch der Gourmet-Trip im Abendprogramm. Gut, dass die armen Leute sowas nicht gucken, sonst blieben selbst 10 Prozent reines Wunschdenken.

Den Arbeitseifer der Polizei von Heilbronn hatten wir gestern bereits herausgestellt, nun hören wir, dass die dortige Staatsanwaltschaft keine Strafbarkeit dabei erkennen will, wenn man Merz als Pinocchio bezeichnet. Aber die Spürhunde hatten ja bei insgesamt 38 Kommentaren angeschlagen. Was ist mit „Hurensohn“?

Zum vierten Jahrestag reist Ursel von der Leine an den Dnjepr, wobei sie diesmal wohl eher frostig empfangen werden dürfte, denn sie kommt mit leeren Händen nach Kiew. Wegen eines Vetos von Ungarn sind die dem Selenskyj versprochenen 90 Milliarden Euro blockiert. Orban will, dass die Ukraine vorher die russischen Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline wieder ermöglicht. Das will auch die Slowakei, deren Regierung Selenskyj bei der raschen Entscheidung hilft: Sie ordnete die Einstellung der Nothilfe für das ukrainische Stromnetz an.

Ursel muss in Kiew über ein weiteres Stöckchen springen. Selenskyj fordert ein konkretes Datum für den EU-Beitritt der Ukraine. Wir empfehlen den 01.01. 2059.

Die Taliban haben ein neues Gesetz fürs häusliche Zusammenleben verabschiedet, das anscheinend fest auf islamischen Grundsätzen basiert. Mit der hiesigen Rechtsauffassung offenbar weniger gut vereinbar. Warum sind unsere Ordnungstruppen da nochmal weg?

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3 Gedanken zu „Lecker essen bei Sozis“

  1. So, so, die dortige Staatsanwaltschaft kann keine Strafbarkeit dabei erkennen. Hmm… hatte da etwa die USA wieder mal ihre Hände im Spiel???

    Und sonst so??

    Alena Buyx – die selbsternannte Moralwächterin der Nation während des Corona-Terrors – steht plötzlich selbst am Pranger. Ein neues Gutachten erhebt schwere Plagiatsvorwürfe gegen Buyx’ Doktorarbeit. Ein am Dienstag veröffentlichtes Gutachten des renommierten österreichischen Plagiatsgutachters Stefan Weber zerlegt die medizinische Dissertation der ehemaligen Ethikratsvorsitzenden Alena Buyx von 2005 (Universität Münster). Ob sie ihre Fernsehsendung nun aufgeben muss oder gar freiwillig abgibt??

  2. Wie sagte es Brecht doch gleich einmal:
    „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ …

    … der baden-württembergische Wahlkämpfer, der sich so selbstbewusst vor der laufenden Kamera als Gourmet präsentierte, bestätigte das obige Zitat damit fast vorbildlich. Ob das ein gelungener Wahlkampfauftritt war, wird sich am 8. März zeigen …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  3. Johann Joachim Lindner

    Schampus vom Schlauch, Kaviar und Austern. Wenn man sich für das gemeine Volk schon engagiert und sich die Nächte in Hinterzimmern mit den Genossen und -.innen in Parteisitzungen um die Ohren schlägt, da muss eine kleine motivierende Stärkung erlaubt sein.

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