Wenn die Wärmepumpe friert…

So langsam neigt sich der heißeste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen dem Ende zu. Und während wir noch sinnierten, wie es sein kann, dass Wärmepumpen im Winter  einfrieren statt zu heizen, trafen folgende Meldungen ein:

Viktor Orban über ein Geheimpapier der EU: Wir haben ein Dokument erhalten, dessen Veröffentlichung mir nicht gestattet ist. Die Ukraine will 800 Milliarden von der EU, und die EU sagt: So soll es sein. Finanziert durch EU-Schulden. 500 Milliarden erste Tranche, 300 Milliarden zweite Tranche. Zusätzlich 700 Milliarden für Militärausgaben der nächsten 10 Jahre. Die Forderung der Ukraine wurde uneingeschränkt akzeptiert.
Hoffentlich ist die Aussage voller Übersetzungsfehler

Angesichts der Summen, die die EU offenbar zur Verfügung hat, ist es mehr als nachvollziehbar, dass Selenskyjs Brüder im Geiste mitkassieren wollen, aber Chodorkowski (der Russenmilliardär, den Putin ein wenig rasiert hat) & Friends sind etwas spät dran mit ihrer Idee, „der EU gegen Russland“ zu helfen. Denn längst hat ihr Bruder im Geiste Selenksyj den letzten nennenswerten Penny aus den EUlern herausgesaugt.

Energiegenie Habeck hatte einst ausgerechnet, dass sich mehr als 6300 Windräder in Ost- und Nordsee drehen sollen, und weil Habecks Fantasien bei uns, wie die Pläne vom dicken Kim in Nord-Korea, sogleich gesetzlich bindend sind, stand Habescks Nachfolgeregierung vor dem ein oder anderen Problem. Einerseits nehmen sich die bereits dichtgestaffelten Energietürme gegenseitig den Wind aus den Segeln, andererseits ist in der deutschen See kein Platz mehr. Gut, dass wie überall Freunde haben, so sollen die Reichskrafttürme nun vor den Küsten Dänemarks und Schwedens gebaut und „direkt an das deutsche Stromnetz angebunden werden“. Auch Nicht-EU-Staaten wie Großbritannien und Norwegen machen mit, wenn Schland bezahlt.

Missverständnisse des Wochenendes: Team Merz-Mitspieler Jens Spahn schließt WM-Boykott nicht aus – dabei ist er nicht mal aufgestellt. Und die Berliner SPD will mitnichten die Frauenquote bei der Müllabfuhr durchsetzen, sondern nur die Frauenquote im warmen Abgeordnetenhaus.

Wetten, dass in den Niederlanden bis Ende des Jahres alle großen Vermögen verschwunden sind? Die demokratischen Parteien in Den Haag wollen nämlich ab 2028 auch Gewinne bei Aktien, Anleihen und Kryptowährungen mit 36 Prozent besteuert werden, die gar nicht realisiert wurden.

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3 Kommentare zu „Wenn die Wärmepumpe friert…“

  1. Jeder kennt das Phänomen: Geld kann wandern.
    Es gehört dann nicht mehr dir, dafür einem andern …

    … das ist ganz offensichtlich weniger schön, zumindest für alle, die nicht zu den „andern“ zählen. Wer es dagegen schafft, fremde Verluste in eigene Gewinne umzumünzen, hat die Zeichen der Zeit verstanden und wird allen finanziellen Turbulenzen zum Trotz immer ein Haben verbuchen können.
    Noch einen Tick cleverer darf sich derjenige fühlen, dem es gelingt, sich einen Teil von imaginären Gewinnen unter den Nagel zu reißen.
    Sollte der niederländische Staat tatsächlich zu dieser Spezies zählen, wird sein Beispiel bald Schule machen und dann werden wir uns wahrscheinlich noch wärmer anziehen müssen, als uns das bisher ohnehin abverlangt wird …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. Also ich finde, die Ukrainer sind doch sehr zurückhaltend. Warum fordern sie nicht irgendwelche Billionen? Die machen wir doch locker. Sondervermögen.

  3. Wenn das stimmen sollte, dass die EU 1,5 Billionen Euro dem korruptesten Staat Europas und seinem Bettelpräsidenten in den Rachen werfen will, dann kann ich nur sagen: sehr schade, dass politische Morde aus der Mode gekommen sind.
    Abgesehen davon: alle Welt will uns doch weiß machen, der ukrainische Geheimdienst habe die Northstream-Pipelines gesprengt. Das glaube ich zwar nicht, bin aber bereit es zu akzeptieren. Dann wollen wir den Ukrainern mal die Rechnung präsentieren für zerstörte Infrastruktur und vor allem für Mehrkosten bei der Gasbeschaffung. Ich bin sicher, der Betrag übersteigt unseren Anteil an der geplanten EU-Geldvernichtung per Ukraine-Hilfe. Die Differenz können die Ukrainer dann gerne in Raten an uns abstottern, wenn sie die EU-Kohle haben.

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