Natürlich wird die Majestätsbeleidigung (Paragraf 188) auf Antrag der AfD nicht abgeschafft! Man hat sich doch nicht jahrelang in der Parteihierarchie nach oben gebuckelt, um bis zu seiner persönlichen Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen („Peter-Prinzip“), um sich dann auch noch beleidigen zu lassen!
Schließlich können unsere Politiker ja nichts dazu, denn es ist laut dem US-Forscher Laurence J. Peter quasi eine Gesetzmäßigkeit, dass „nach einer gewissen Zeit jede Position von einem Mitarbeiter besetzt ist, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen“. Wundert es also irgendjemanden, dass sich die Zahl der politischen Verfahren nach Paragraf 188 in den letzten zwei Jahren verdreifacht haben? Im Schnitt urteilen unsere Gerichte täglich mehr als ein Dutzend Lümmel ab, von denen sich unsere Politiker beleidigt fühlen.
Überhaupt diene der Paragraf 188 dem Schutz „unserer Demokratie“, argumentierte vor halbleerem Bundestag eine SPD-Frau, die damit auch gleich den Beweis des Peter-Prinzips antrat. „Unsere Demokratie“ ist nämlich eine Propagandavokabel der DDR und hat nichts mit der Demokratie zu tun, in der die heutigen Bürger zu leben glauben.
Angesichts der finanziellen Schieflage der gesetzlichen Krankenkassen soll die Tabaksteuer erneut erhöht werden, da sind sich Union- und SPD-Politiker einig. Und zwar nicht, weil die Corona-Koryphäen Streeck und Lauterbach irgendwas von Gesundheit und Solidarität schwätzen, sondern weil die Regierung schlicht pleite ist. Aus demselben Grund werden bald auch Alkohol und Zucker teurer.
Trost: Der Nahverkehr ist demnächst gratis, wenn erst einmal Paragraf 265a des Strafgesetzbuchs, der das „Erschleichen von Leistungen“ ahndet, aus dem Gesetz gestrichen ist. Und die „dazugehörige Ordnungswidrigkeit gleich mit“, wie Rote und Grüne fordern. Offen bleibt nur, ob der Freifahrtschein nur für Mahmout und Abdul oder auch für Erich und Heinz gilt.
Bei unserer Bahn bewies sich das Peter-Prinzip deutlich schneller als in den Parlamenten, aber dem Management ist immerhin inzwischen aufgefallen, dass das mit der Anpassung an den bevorstehenden Klimawandel wohl ein wenig voreilig war. Weil kaum noch Dieselloks im Einsatz sind, setzte der überraschende Schneefall der vergangenen Tage den alten und stolzen Slogan „Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ außer Kraft. Lösungsvorschlag: Bundeswehr zum Schneeräumeinsatz. Schließlich habe auch die Nationale Volksarmee in strengen Wintern dabei geholfen haben, die Gleise von Eis und Schnee freizuhalten. Und der Russe ist eh anderweitig beschäftigt.
Am Ende noch eine Quizfrage aus dem Bereich TV-Unterhaltung. Wer hat’s gesagt?
„Nur 1,58 Meter groß, bewegt aber größte Lasten“
Bauer Patrick über seine auf dem Hof zupackende Freundin, oder
Friedrich Merz über seinen Außenminister?
3 Kommentare zu „Im Namen „unserer Demokratie““
Es gibt zivilisierte Länder, so z.B. Rumänien ( auch wenn der Deutsche bei diesem Namen nur ein überhebliches Schmunzeln übrig hat), die Beleidigung und üble Nachrede aus dem Strafgesetzbuch gestrichen haben.
Beim Rätsel würde mir einiges einfallen, aber der Bademantel ist in der Reinigung.
„Die Körpergröße von Johann Wadephul wird in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht explizit genannt, aber aus einem Bildvergleich und seiner Rolle als NATO-Delegationsleiter lässt sich ableiten, dass er mit etwa 1,85 Meter (185 cm) eher groß gewachsen ist, da er oft als sehr groß wahrgenommen wird und im Bundestag zu den größeren Abgeordneten zählt.“ (Google-KI)
Somit scheidet Merz schon mal aus.
Aber es geht noch etwas genauer:„‚Nur 1,58 Meter groß, bewegt aber größte Lasten‘ – so wie Patrick seine Annelie bewirbt normalerweise ein Baumarkt seine Sackkarren.“ (Zitat aus der „Welt“)
Somit tippe ich mal auf Patrick (natürlich ohne Gewähr), wundere mich aber über derart große Sackkarrren. 😊
Köln ist auch pleite.
Ab jetzt: Leserbriefthema verfehlt?
Nach der Grundsteuerreform wurde der Hebesatz von 515 auf sensationelle 475 gesenkt – fette 7% runter!
Um „Aufkommenneutralität“ zu erreichen. Ich kenne nur Eigentümer die jetzt 100 bis 300% mehr zahlen. Gut einer zahlt 5% weniger aber der vermietet nicht. Ausbaden müssens die Mieter. Wieder 25€ mehr pro Monat.
Jetzt der Clou. Linke Tasche rechte Tasche.
25 – 7% weniger
26 – 16 % rauf
Merkt ja keiner. Wie gut ist das denn?
Der Bauernmeister up (oder op – hier streiten sich die Schriftgelehrten) kölsch Burmester weiß halt wie’s geht. Danke für gar nichts und bitte gerne.
PS: das Bräunerhof zu Wien hat nach 55 Jahren an McPlachutta übergeben.
Fazit: Köln pleite, Kaffeehaus zu Ende