Direkt nach Davos schon das nächste Drei-Gänge Menu für unsere politischen Entscheider. Diesmal Brüssel. Gut, dass die meisten nur Wassertrinker (ohne Sprudel) sind. Das hielte ja keine Leber aus. Außerdem auf der Tagesordnung: Basteln mit Ursula von der Leyen an einem „Machthebel“ für die EU.
Als die Musik in Davos längst nicht mehr spielte und sogar Annalena im kleinsten Saal beschrieben hatte, was sie unter Künstliche Intelligenz versteht, kam unser Fritz in Davos an. Verständlich, musste er doch erst noch auf der Grünen Woche in Berlin ein wohlverdientes Bad in der Menge nehmen. Nun also Brüssel. Außerdem muss er sich entscheiden, ob er im Großen Friedensrat von Donald Trump dabei sein will. Offen ist die Frage, ob Fritzens Sondervermögen dann nicht nur für die Ukraine, den Klimawandel, die UN, sondern auch noch für den Friedensrat draufgeht.
Nein, er wollte nicht kommen, er könne im Grunde nur sagen, was er vor genau einem Jahr an derselben Stelle schon gesagt hat, aber „nichts hat sich verändert“. Selenskyj hat die Faxen dicke mit diesem Europa, diesem „Salat von kleineren und mittleren Mächten. Gewürzt mit den Feinden Europas.“ Wie dämlich sich Europas Führer aber auch anstellen! „Wenn man 30 oder 40 Soldaten nach Grönland entsendet, müsse man sich fragen, welche Botschaft man vermittelt.“
Übrigens. Selenskyj ist, wie Trump, kein Berufspolitiker, sondern sammelte seine Showerfahrung ebenfalls im TV. Trump bei „You are fired“, Selenskyj gewann das ukrainische „Let’s Dance“. Vielleicht wären wir mit Jorge González oder Motzi Mabuse auch besser bedient? Oder sollte nicht zumindest die zweite Geige erstmal in den Dschungel?
Johann Wadephul begab sich wenigstens schon mal auf Bildungsreise nach Kenia und Äthiopien. Unser Fritz ist, wie viele im Parlament, Jurist. Nun versucht er advokatenschlau das gerade im EU-Parlament von Grünen und AfD abgeschmetterte Mercosur-Abkommen „in Teilen“ und provisorisch abzuschließen. Das kann ja auch nichts werden.
Apropos. Der Anwalt der Staatskanzlei Schleswig-Hohlstein legt Wert auf die Feststellung, dass sein Ministerpräsident Daniel Günther die Äußerung, alternative Medien seien „Feinde der Demokratie“ als Privatperson getroffen habe. Nach 17.00 ist der Günther nämlich gar nicht mehr im Dienst.
Auch wenn das Grönland-Problem gelöst sein soll (EU-Presse) bleibt die dortige Regierung kampfbereit. Der Grönländer wird aufgefordert, Knäckebrot, Jagdwaffen, Munition, Bargeld, Medikamente, Erste-Hilfe-Kasten, Toilettenpapier, Desinfektion und Damenhygiene bereitzuhalten. Wäre das nicht auch eine Maßnahme für Berlin? Die roten Terrortrupps sind schließlich immer noch auf freiem Fuß.
Frage an die Klimaexperten in Parteien und Presse: Taucht Russland – schwerste Schneefälle seit 50 Jahren – auch in euren Klimatabellen auf, oder gehört das nicht zum Erderwärmungsszenario.
3 Gedanken zu „Basteln mit Ursula“
So, so, Johann Wadephul begab sich wenigstens schon mal auf Bildungsreise nach Kenia. Heute gab es einen Artikel in den Fürther Nachrichten. Die Grünen-Politikerin Barbara Fuchs war eine Woche dort mit dem Wirtschaftsausschuss des Landtags von Bayern. Barbara Fuchs. „Das Land taugt als Vorbild für Bayern.“ Bin gespannt, ob Herr Wadephul auch die Erkenntnis gewinnt, dass Kenia als Vorbild für Deutschland taugt!
„Frage an die Klimaexperten in Parteien und Presse“, ach schade, ich hätte hierzu auch gerne einen Kommentar geschrieben. Aber ich kann mich an einen Spruch aus dem Berufsleben erinnern: „Gehe nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.“
Merzens Bad in der Menge: Wenn er nur halb so sensibel ist, wie sein Schneeflöckchen-Vizekanzler Lars, wird er sofort die Staatsanwaltschaft auf die undankbaren Wutbürger losschicken und gemäß $ 188 wegen Majestätsbeleidigung verhaften und einkerkern lassen; bei Wasser, Brot und Schwerstarbeit, damit ihnen das undankbare Gejaule ausgetrieben wird.
Wie kann das nun wieder sein:
Die Russen schneien im Winter ein …
… dabei sollte es doch Winter mit Schnee und Eis gar nicht mehr geben. Oder gilt das nur für unsere Gegend und der Ferne Osten ist davon ausgenommen?
Als hier im vergangenen Winter die Flocken wirbelten, wurde ja noch festgestellt, dass es sich dabei um warmen Schnee handelte, was immer das auch bedeuten sollte.
Im jetzigen Winter, der auch nicht ohne ist, scheint es ein solches Phänomen noch nicht gegeben zu haben. Aber sicher wird bald eine Erklärung durch die Medien geistern, die die aktuelle Kälte relativiert und vielleicht sogar vom wärmsten Winter seit Menschengedenken oder so ähnlich schwadroniert …
… Gute Nacht!
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