Besuchen Sie Deutschland…

… solange es noch steht, empfiehlt das amerikanische Außenministerium. Denn in 20 Jahren oder weniger wird das Land „nicht wiederzuerkennen sein“. Schland steht nicht nur vor dem wirtschaftlichen Niedergang, sondern vor der „zivilisatorischen Auslöschung“.

Sprich Stadtbild hoch Zehn. Dass die Amis mit der Vorhersage nicht nur uns, sondern auch Frankreich, ja den ganzen Kontinent meinen: Was kümmert uns, wenn sich auch die Franzosen selbst auflösen oder das perfide Albion?

Einschränkend wird zwar gesagt, all das träfe zu, „wenn die aktuellen Trends anhalten“, aber zugleich wird darauf hingewiesen, dass „die EU und andere Institutionen die politische Freiheit unterminieren“, eben damit die aktuellen Trends in der Migrationspolitik anhalten. Übrigens: Wadephul verbittet sich alle Ratschläge. Er ist schließlich schon mehr als sechs Monate im Amt, und weiß, wie der Hase läuft.


Voll wars nicht gerade im Parlament. Die meisten Abgeordneten waren wohl schon mit Weihnachtseinkäufen beschäftigt. Aber für eine Kanzlermehrheit reichte es dann doch. Von den 18-Unionsrebellen blieben sieben. Nächstes Jahr reden wir wieder über die Rente, verspricht Fritz. Er freut sich schon auf die Diskussionen.

Es ist ja nur ein Entwurf.  Dennoch regen sich der Deutsche Anwaltverein und die Bundesrechtsanwaltskammer schrecklich auf, weil abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber keinen Anspruch mehr auf einen staatlich finanzierten Pflichtanwalt haben sollen für ein erneutes Verfahren. Das macht ja das ganze Geschäftsmodell kaputt!

Wer bei der Einbürgerung „arglistig getäuscht, gedroht oder bestochen hat“ soll zehn Jahren lang nicht deutscher Staatsbürger werden können. Dann kann er es nochmal versuchen. Aber dann nicht erwischen lassen, gelle!


Typisch. Ausgerechnet Duisburg, SPD-regiert, und kaum ‚ne Mark in der Tasche, aber sieben Müllwagen mit Wasserstoffantrieb anschaffen, „um die Klimaschutzziele zu erreichen“. Dabei gibt es in der ganzen Stadt nur eine Wasserstofftankstelle, und die wird nun auch noch zugemacht. Keine Kundschaft. Unterstützt wurde der Unsinn vom damaligen NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, FDP, der ist auch so grün wie eine Sommerwiese.

Wer hätte gedacht, dass auch die Schwaben auf der Bundes-Idiotenskala so weit oben stehen (oder es sind die Zugereisten?). Vor dem Bosch-Werk in Stuttgart lungern IG Metall und Betriebsrat herum, und auch wenn frische Luft beim Denken helfen soll, scheint bei den Genossen Hopfen und Malz verloren. Sie kapieren einfach nicht, dass der Klimaquatsch, den sie anbeten wie die Israeliten das Goldene Kalb, das Ende der deutschen Industrie besiegelt. Die Bosse haben sich auf die Dummheit der Gegenseite perfekt eingestellt und werfen den Narren geschickt ein paar Stöckchen: „Bosch, Trumpf, Mercedes, Porsche und Daimler Truck gemeinsam gegen die AfD“, meldet triumphierend die Stuttgarter Zeitung. Wer kann da wegen ein paar tausend Arbeitsplätzen noch böse sein?

Nun werden auch beim IT-Campus von Bosch 500 Stellen gestrichen. IT machen für Bosch künftig die Chinesen. Und die linken Trottel stehen stumm vor dem Campus herum. Trost finden sie in der Stuttgarter Zeitung (siehe oben).

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9 Gedanken zu „Besuchen Sie Deutschland…“

  1. Wie schön ist doch die Weihnachtszeit,
    sie spendiert Berlin eine Kanzlermehrheit …

    … obwohl die Dank der Unterstützung aus der Opposition gar nicht mehr vonnöten gewesen wäre.
    Aber für’s Ego ist es bestimmt stimulierend, wenn das Drohen mit der Faust die innerparteilichen Nörgler auf Linie bringt.
    Nun stellt sich natürlich die Frage, wie hoch die Rechnung der besagten Opposition für ihren Liebesdienst ausfallen wird? Für „Nasse“ werden sie nicht in die Bresche gesprungen sein …

    …Gute Nacht und ein schönes 2. Adventswochenende!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. Dass die Schwaben bei der Bundes-Idiotenskala vorne mitmischen, dürfte nicht verwundern: Die haben sogar einen Grünen zum Ministerpräsidenten gemacht.
    Das Fachblatt für höhere Bildung, die Bild, berichtet heute, dass Aldi Süd seine IT-Leistung in Zukunft in Indien erbringen lässt. Es muss also nicht immer China sein.

  3. Nee, Herr Paetow, das sind schon die Schwaben. Die sind so. Haben ja auch den Kretschmann gewählt. Meine Tochterfamilie wohnt in Stuttgart. Da kenne ich es aus erster Hand.

  4. Was dem Staat eine NGO sind der SPD die Gewerkschaften. Da kann man Dinge, die von Amts wegen dummerweise nicht gehen (sofern man in der Regierung ist) eben ins Privatrecht auslagern. Die Grünen haben dafür die Umwelthilfe, die SPD die Gewerkschaften.
    Da die SPD nun aber nicht mehr für die Arbeiter kämpft, sondern nur noch für Zugelaufene und fürs Klima, also gegen ihre ursprüngliche Klientel, ist auch den Gewerkschaften deren Wohlergehen völlig egal. Die Bosse müssen nicht mal auf Linie gebracht werden, die sind da schon. Schließlich ist das ein Endlager für verdiente Parteichargen.
    Unverständlich bleibt nur, warum die Arbeiter da noch mitspielen. Das muss dieselbe Blödheit sein, die viele Deutsche immer noch unverdrossen jene Parteien wählen lässt, die eben dabei sind, ihre materiellen und ideellen Lebensgrundlagen zu zerstören. Immerhin erodiert das langsam (leider sehr langsam) und immer mehr gestandene Arbeiter sagen sich von der SPD los und wählen AfD. Wenn erst mal die Alten wegsterben, die einfach nicht mehr in der Lage sind, ihr Handeln der veränderten Realität anzupassen, und die SPD nur wählen, weil sie das schon immer getan haben, dann geht diese Partei ihren verdienten Weg ins Nivana, und die Gewerkschaften gehen hoffentlich mit. Dann kann sich die SPD mit der Linken und den Grünen um die 20% Wähler prügeln, bei denen Geburtsdefizite oder Ideologie das realitätstsbezogene Denken verhindern. Gewerkschaften, vor allem solche, die Arbeiterinteressen tatsächlich vertreten, braucht man dann aber leider nicht mehr. Die Arbeitsplätze sind dann schon im gewerkschaftsfreien Ausland.

    1. Die SPD kann nicht nur auf ihre Gewerkschaften zurückgreifen, hinter ihr stehen hunderte NGO’s, die sie (auf Staatskosten) im Kampf gegen Rechts unterstützen.
      Dazu kommt ihre Medienbeteiligungsgesellschaft „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ (DDVG), mit 23,1 % die größte Einzelgesellschafterin der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Madsack gibt z. B. das RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) und viele regionale Zeitungen heraus, z. B. Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), Neue Presse (NP) und viele andere mehr.
      Unter normalen Umständen wäre die Medienmacht der SPD ein Fall für’s Kartellamt.

  5. „Zivilisatorische Auslöschung“ – man kann es nicht treffender formulieren.
    Hab mir gerade mal den Spass gemacht und bei ZEIT und Spiegel in die Leser-Kommentare zu diesem brillanten Gedanken geschaut. Die ersten 10 Schreiberlinge (mehr hält man ja nicht aus) kotzen alle im Strahl. Herrlich.

    Bisher fand ich ja „Deindustrialisierung“ am beängstigten. Aber „zivilisatorische Auslöschung“? Besser. Schon jetzt mein Wort des Jahres, ach was, des Jahrzehnts.

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