So gehts dahin

War was? Eigentlich nicht. Außer vielleicht, dass Friedrich Merz all seine Termine kurzfristig abgesagt hat, er muss den Selenskyj trösten. Und dann ist die „häusliche Gewalt“ anscheinend in den Statistiken angekommen. Unsere politische Verantwortungsgemeinschaft ist empört, hat das aber nicht kommen sehen.

Was der Unterschied zwischen dem Spiegel und dem Tagesspiegel ist, wollen Sie wissen? Der eine gehört einem Milliardär aus Stuttgart, der andere jemand anderem. Journalistisch können wir keinen Unterschied erkennen. Nehmen Sie mal das Thema Einmauern der Weihnachtsmärkte. Da wird ein „Veranstaltungssicherheits-Experte“ namens Trogus zitiert, der findet, dass „grauhaarige ältere deutsche Herren, die zeitweilige Sperrungen einfach missachten“ die „deutlich größere Gefährdung im Alltag“ sind als saudische Doktoren, die vom plötzlichen Religionswahn befallen sind. Und wo könnte sowas gestanden haben? Sehen Sie? Könnten beide sein.


Während die „demokratischen Parteien“ im Bundestag die Stabilität der Krankenkassen im nächsten Jahr versprechen, sagen ihre Kumpels im Bundesrat: Nein, doch nicht. Dabei haben erste Krankenkassen ihre Beitragserhöhungen (etwa Signal Iduna um 35%) längst verschickt.

Blieb Fritz in Belém noch im Ungefähren, was Deutschlands Beitrag zum „Regenwaldfonds“ betrifft, haben sein Umweltminister Schneider, SPD, und seine Entwicklungsministerin Alabali Radovan (natürlich auch SPD) gleich mal eine Milliarde zugesagt. Wird der Partystimmung in Belém nur gutgetan haben.

Winter. Schon wieder nix mit Klimawandel. Und wir zahlen Billionen, damit es nicht wärmer wird?

Ohne Karl Marx hätte es weder die SPD noch die Kommunistische Partei Chinas gegeben, da ist es selbstverständlich, dass der SPD-Chef die Freunde in der Ferne gelegentlich besucht. Ja, auch auf Steuerzahlerkosten, schließlich gilt: Erst die Partei, dann das Land. Die einzige Frage: Hat Lars bei den Freunden der CCP was gelernt? Im Gegensatz zu unseren Sozialisten haben die chinesischen offensichtlich einiges auf die Beine gestellt in den letzten Jahrzehnten, und bei denen rauchen die Schornsteine schön..

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7 Gedanken zu „So gehts dahin“

  1. Ist der Mann alt und ergraut,
    wird ihm alles zugetraut …

    … also alles Schlechte, wohlgemerkt. Für das Gute sind andere Zeitgenossen zuständig.
    Diese Rollenzuteilung hat sich mittlerweile so zementiert, dass die absurde Idee, die Silberrücken seien die wahre Gefahr für die Weihnachtsmärkte, wahrscheinlich nicht mehr hinterfragt wird.
    Als alter, weis(s)er, grauer Mann kann man ob solcher Unsinnigkeiten nur müde lächeln …

    … Gute Nacht und ein schönes Wochenende!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. weihnachtsmann_frau_lein

    Hätte da eine idee für die eingemauerten christkindlmärkte: lasst uns burgen mit mittelalterlichen zinnen auf (zwei bis) fünf meter hohe berge bauen, mit schmalen treppen als zugänge (da kommt kein SUV hoch). Das hat ein romantisches flair und sieht eindeutig besser aus als murksel-poller, panzersperren und mannschaftswagen.

    Auch volksfeste ließen sich so sichern, einfach die theresienwiese zur burg umgestalten. Ach, geht ja nicht wegen all der besoffenen, die die treppen runterkullern würden.

  3. weihnachtsmann_frau_lein

    Nachtrag: es hat mir keine ruhe gelassen: lösung für volksfeste kreiert: baggerseen / tagebaulöcher trockenlegen, die burgen da hinein bauen. Dann gehen die treppen nur auf dem noch nüchternen hinweg abwärts, dafür auf dem trunkenen heimweg aufwärts — verletzungsrisiko weitestgehend gebannt.

    (Falls es aus vorhergehendem post nicht klar genug hervorging: (um die besuchermassen aufnehmen zu können:) zahllose treppen, aber so schmal und so weit auseinander, daß sie zwar vielleicht für sportliche grrr-rot-woke-antifantische lastenfahrrad-piloten und enduros, nicht aber für SUV’s befahrbar wären)

  4. Dass es in China besser läuft als bei uns und auch eine Millarde aus der Armut geholt wurde, liegt nicht am Kommunismus, sondern dass es den Chinesen um das Wohl des eigenen Landes geht, die MINT Bildung und die Förderung echter Industrie Vorrang haben und Manager, Reiche und Beamte, die versagen, zur Verantworung gezogen werden. Auch dünkt mir, dass in der Partei eher die nach oben kommen, die auch wirklich was können. Man spricht von Meritokratie.

    Das könnte man auch in unserer Demokratie (TM) so machen, aber irgendwie sind da andere Mechanismen vorherrschend. Welche genau das sind, ist anscheinend noch Gegenstand der Forschung.

    Mit den jetzigen Friedensplan der Amis hätte die Ukrainie die renitenten Russophilen los, über drei Viertel des urprünglichen Staatsgebiets und weiter Zugang zum Schwarzen Meer. Sogar US und russische Aufbauhilfe wird angesprochen (letztere billig und zur bisherigen Technik passend). Aber das ist natürlich für Selenskij, Fritz, Micron und Starmer (alle mit besonderen Umfrageergebnissen) nicht akzeptabel.

  5. Gewalt gegen Frauen hat es zu allen Zeiten gegeben auch in der verflossenen DDR ( allerdings gab es auf Straßen und Märkten keine Anschläge und Vergewaltigungen im heutigen Ausmaß auch nicht) . Im sozialistische Staat war das vor allen dem Wohnungsmangel geschuldet, geschiedene Ehepartner mussten über lange Zeiträume in der ehelichen Wohnung ( die oft nur über 3 Zimmer verfügte) wohnen, Küche und Bad gemeinsam nutzen, daß das zu Auseinandersetzungen führen mußte, war vorprogrammiert. Am schlimmsten traf es die Kinder. Man wird das nicht aus der Welt kriegen, auch nicht wenn man das noch so oft thematisiert.Ich frage mich warum kommen sie damit gerade jetzt ? Wovon will man ablenken ? Im Übrigen habe ich gestern wo gelesen, daß sich der Großteil der Gewalt in den Familien in Migrantenfamilien abspielt. Das ist nicht unwahrscheinlich, denn Frauen haben da meist keine Rechte und wenn sie auf mucken werden sie entsprechend zurechtgewiesen auch mit Gewalt. Schönes Wochenende.

    1. „Ich frage mich warum kommen sie damit gerade jetzt ? Wovon will man ablenken ?“

      Das frage ich mich auch immer öfter, nicht nur bei diesem Thema.
      Manchmal denke ich, dass alles, was wir von den Mainstreammedien und ihren Politikern erfahren, nur dazu ist, von dem abzulenken, was wir nicht erfahren sollen.

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