Ich! Ich! Ich!

Aus dem Tagebuch der Annalena Baerbock. Weltexklusiv! „Fußball. Hab extra ein Trikot angezogen. Lauterbach wollte gleich jede Menge Selfies machen, echt komisch, der Karl.  Hat dieser WĂŒst aus NRW mich angemacht? Weil er Kanzler werden will, oder weil ich ziemlich toll aussah (Birgit und die Friseuse haben ganze Arbeit geleistet)?

 

Dann schon wieder Fußball. Diesmal neben Faeser gesessen, die immer gezwungen lĂ€chelte, wohl weil bei ihr das Deutschlandtrikot etwas auftrug. Kann eben nicht jede tragen. BĂ€rbel Bas hingegen ganz fröhlich. Die versucht eben gar nicht erst mich auszustechen. Hinter mir der verkniffene Scholz, der ĂŒber Geld reden wollte. Das bisschen Haushalt kann er auch mal alleine machen.

Dieses Twitter sollte abgeschaltet werden. Jetzt hetzen die Nazis gegen mich, weil ich nach dem Spiel geschĂ€ftlich nach Luxemburg geflogen bin. Angeblich gabs ein Nachtverbot in Frankfurt, das die GrĂŒnen 2011 erkĂ€mpft haben. 2011! Da war ich doch gar nicht in Frankfurt, sondern an irgendeiner Uni. Muss ich nochmal in meiner Bio nachschauen. Ich hĂ€tte die 174 Kiliometer mit dem Zug fahren sollen, sagen ein paar Schlaumeier. Ja, lesen die denn keine Zeitung? ZĂŒge in Deutschland sind eine Katastrophe, steht sogar in der New York  Times.“                                                           

 

Angeblich leben 1, 5 Millionen TĂŒrken in Deutschland. Viele haben laut Politik und Medien Deutschland nach dem Krieg aufgebaut (Gugelst Du: TrĂŒmmerfrauen mit Kopftuch) – aber das Achtelfinalspiel zwischen der TĂŒrkei und Österreich wird ihnen nicht im Staatsfunk gezeigt, obwohl sie auch die ZwangsgebĂŒhren zahlen mĂŒssen? Was sagt die Anti-Diskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman dazu?

 

Bei Mercedes Benz-Chef Ola KĂ€llenius sollen angeblich „RationalitĂ€t und Analytik im Vordergrund“ stehen (Wikipedia), trotzdem will er den Autokonzern „bis 2040 CO2-frei machen“. Das scheint dieselbe RationalitĂ€t und AnalysestĂ€rke zu sein, die auch unsere grĂŒnen Energiegenies auszeichnet. Dummerweise werden die GrĂŒnen vom Staat ausgehalten, Mercedes kann sich mit seinen E-Autos im Gegensatz dazu gehackt legen. Deshalb hat Ola nochmal lange nachgedacht und der FAZ gesagt, Mercedes wolle weiterhin auch Verbrenner bauen. Ganz angekommen in der RealitĂ€t ist Ola aber nicht, denn „aus heutiger Sicht bleibe das batterieelektrische Auto der Hauptweg“. Oder hat er Holzweg gesagt?

Selbst den Ukrainern ist egal, was Mercedes Benz macht, solange sie militĂ€risches Equipment liefern. Die Frau vom Selenkij soll sich privat statt fĂŒr einen Benz fĂŒr den neuen Bugatti Turbillon (ungefĂ€hr 4,5 Millionen Euro) fĂŒr Fahrten zum Einkaufen entschieden haben. Bisschen teuer, aber ohne neumodischen E-Schnickschnack.

Der SPD-Politiker Karamba Diaby aus Halle will nicht mehr fĂŒr den Bundestag kandidieren, weil das zu gefĂ€hrlich sei, wenn wir es richtig verstanden haben. Von Morddrohungen ist die Rede. Vielleicht ĂŒberlegt er‘s sich nochmal, denn auf Deutschlands Straßen und PlĂ€tzen lebt er wahrscheinlich gefĂ€hrlicher als in einem SPD-BĂŒro.

Eine gewisse Melis Sekmen wechselt von den GrĂŒnen zur CDU, und die CDU kann es noch gar nicht glauben: Eine Frau und Migrationshintergrund. Moderner geht nicht. Sie habe „einen interessanten Lebenslauf und habe sich vor allem um Start-ups gekĂŒmmert“, notieren die Gazetten. Also hauptsĂ€chlich Praktika. Aber schlau ist sie, einen sicheren Listenplatz hĂ€tte sie bei den GrĂŒnen nicht mehr gehabt, da wird sie bei der Union besser verhandelt haben.

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11 Gedanken zu „Ich! Ich! Ich!“

  1. Nicht nur Annalena flog wĂ€hrend des Nachtflugverbots von Frankfurt weg, sondern angeblich auch BK Scholz. Wieso muss ich da immer an den Film „Animal farm“ von George Orwell denken“??? Orwell scheint ĂŒbrigens zurzeit in gewissen Kreisen der Schlager schlechthin zu sein. Siehe auch „1984“!

    So, so, laut Benz-Chef Ola KĂ€llenius wolle Mercedes weiterhin auch Verbrenner bauen. Hat er auch gesagt, wo er die bauen will?? In China??

    Eine gewisse Melis Sekmen wechselt von den GrĂŒnen zur CDU. Hmm .., also von dunkelgrĂŒn zu hellgrĂŒn.

    Und sonst so???

    „Innenministerin Nancy Faeser setzt ihre SĂ€uberung des öffentlichen Dienstes unerbittlich fort. Und der Verfassungsschutz ist ihr dabei wie immer behilflich. Bei nicht weniger als 364 BeschĂ€ftigten der Sicherheitsbehörden will er konkrete Anhaltspunkte fĂŒr “verfassungsfeindliche rechtsextremistische Tendenzen” gefunden haben.“ Und weiter im Artikel: „In Wahrheit handelt es sich dabei um eine eiskalt kalkulierte und skrupellos umgesetzte SĂ€uberungs- und EinschĂŒchterungskampagne, um den öffentlichen Dienst komplett auf links zu drehen. Und der Verfassungsschutz, der genau gegen solche Praktiken die Stimme erheben mĂŒsste, macht sich auch noch zu deren willigem Handlanger und liefert die bestellten „VerdĂ€chtigen“. Was Faeser hier betreibt, hat geradezu putschartige ZĂŒge und ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik.“ Gott sei Dank bin ich als ehemaliger Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde schon in Pension, denn sonst wĂŒrde auch gegen mich ermittelt werden. Nur so nebenbei: Hans-Georg Maaßen verlangt Absetzung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser!!

    „ErwĂ€rmung um 0,72 Grad pro Jahrzehnt durch Windparks. „In einer texanischen Region, in der sich vier der grĂ¶ĂŸten Windparks der Welt befinden, wurde ĂŒber einen Zeitraum von neun Jahren ein Anstieg der LandoberflĂ€chentemperatur festgestellt, den Forscher mit den lokalen meteorologischen Auswirkungen der Turbinen zuordnen. Zu Ă€hnlichen Ergebnissen kommen immer mehr Studien. Die dem CO2 zugeschriebene ErwĂ€rmung scheint statt dessen auf die VerĂ€nderungen in der AtmosphĂ€re durch Windparks zurĂŒckzufĂŒhren sein.“ Hmm
 Fake news von Windkraftgegnern??? Bin gespannt, was die Faktenchecker dazu sagen. Correktiv bitte ĂŒbernehmen!!

    1. Ist doch logisch, Faeser will den Migrantenanteil im ÖD deutlich erhöhen, dafĂŒr braucht sie auch die freiwerdenden Stellen. Der Vorteil ist, bei den Migranten braucht man nicht so genau hinzusehen, denn das Kalifat (natĂŒrlich incl. Scharia) ist ja eine denkbare Staatsform (Haldenwang). Und fĂŒr die dĂ€mlichen Kartoffeln hat man verschiedene Delikt-TatbestĂ€nde – auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze – eingefĂŒhrt, um sie schneller loswerden zu können.

  2. TagebĂŒcher lassen tief blicken,
    auch wie ihre Schreiber im Kopfe ticken 


    
 so ein Tagebucheintrag verrĂ€t ja ein Menge ĂŒber seinen Schreiber. Doch zum GlĂŒck bekommt in der Regel, außer dem Verfasser der EintrĂ€ge, niemand anderes ein solches Werk in die HĂ€nde, so dass die darin festgehaltenen Gedanken top secret bleiben.
    Sollte das Ganze trotzdem mal an die Öffentlichkeit gelangen, kann das fĂŒr den Schreiberling mitunter ziemlich peinlich werden.
    In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass die zitierten EintrÀge Satire sind 
 oder vielleicht doch nicht 


    
 Gute Nacht!

  3. Karamba hat wenigstens eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist vielleicht am Arbeitsmarkt vermittelbar, was man nicht von jedem Genossen behaupten kann. Apropos: Berliner SPD fordert Umbenennung von „BĂŒrgeramt“ in „BĂŒrger*innenamt“. Gibts dann auch ein Außenamt?

    Melis Sekmen hat keinen Berufsabschluss, sollte aber trotzdem ĂŒberlegen ob ein Leben ohne Partei möglich ist. Die letzte welche von den GrĂŒnen zur CDU gewechselt ist, war Vera Lengsfeld (1996). Die ist dann letztes Jahr auch aus der CDU ausgetreten.

  4. Welche moralische Verkommenheit: Da sterben tĂ€glich hunderte junger ukrainischer MĂ€nner in einem sinnlosen Krieg-aber Mme. Zelenska leistet sich mal eben in Paris einen Sportwagen fĂŒr 4,5 Mio Euro
Aber wie wir immer aus den Wahrheitsmedien und Politikerreden erfahren, werden ja in der Ukraine „ unsere europĂ€ischen Werte“ verteidigt


    1. Mit Verlaub: Einen Sportwagen fĂŒr 4,5 Mios zu fahren
gehört das denn nicht zu unseren europĂ€ischen (Freiheits)Werten? Also ich hatte jedenfalls einige Sportwagen in meinem Leben auf meiner Liste. Zum GlĂŒck konnte ich die im Laufe der Zeit auch fahren. Danke, Zelenska(ja).Verteidige weiter! Jeder an seinem Platz.

      1. Sie haben vergessen, Ihren Beitrag als Satire zu kennzeichnen. Falls sie ihn tatsĂ€chlich ernst meinen sollten: Die ehemalige Königin von England,Elisabeth II. , leistete in den Jahren 1944/45 als Thronfolgerin ihren Dienst in einem Hilfscorps der Armee als Mechanikerin und LKW-Fahrerin. Die sogenannte „ First Lady“ eines der korruptesten LĂ€nder reist heute mit ihrem permanent um Waffen und Geld bettelnden Gemahl um die Welt und verbringt ihre Zeit mit LuxuseinkĂ€ufen, wĂ€hrend sich ihr Land im Krieg befindet. D a r u m geht es und nicht darum , ob sich jemand einen Sportwagen leisten kann.

  5. Melis Sekmen hat keinen Berufsabschluss aber offensichtlich einen wachen Verstand. Bei den GrĂŒnen ist sie also fehl am Platz, obwohl sie die Eingangsbedingung erfĂŒllt hat. WĂ€hrend die EmiliaFesters bis heute nicht kapiert haben, was das EU-Wahldebakel fĂŒr sie bedeutet, hat Melis kurz die Chancen ausgeloted und entschlossen gehandelt. Das nenn‘ ich pragmatisch. Aus dem MĂ€del wird noch was.

    1. Johann Joachim Lindner

      Ich habe zwei BerufsabschlĂŒsse und sitze in keinem Steuerfinanziertem Parlament. Irgendwas hab ich falsch gemacht. Jetzt bin ich zu alt, aber warum hat mir niemand gesagt das man hier ohne jegliche Qualifikation in hohe StaatsĂ€mter kommen kann.
      Vor 50 Jahren war das noch anders. Da hatten Menschen ohne Abitur einen riesen Respekt vor diesen Studierten in der SPD. Die wurden sofort in die höheren Parteiebenen gewÀhlt.

  6. Bei der tatz herrscht große Aufregung , weil der Finanzminister einer “ Rechten“ Plattform ein Interview gegeben und dabei auch noch erwĂ€hnt hat, daß er ja auch mit der tatz gesprochen habe. Diesen Vergleich fand man empörend und unangebracht. Der Satz von Lindner “ Ohne Haushalt keine Regierung “ hat gewisse Leute vielleicht etwas nervös gemacht. Auf den Ausgang dieser Verhandlungen darf man gespannt sein, zumal Kubicky sich Ă€hnlich geĂ€ußert hat, was ja nichts bedeuten muß wie man inzwischen weiß.

  7. Johann Joachim Lindner

    Einen 4,5 Mio teuren Sportwagen? Das geht doch, wenn man bedenkt was ein Panzer kostet. Und der hÀlt dort nicht so lange wie dieser Sportwagen.

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