Wie der politische Aschermittwoch
– so kreuzlahm das ganze Land

Armes Deutschland

Das Land gespalten, das Parlament will sich hinter einem Wassergraben verschanzen. Die CDU wird zum Karnevalsverein, die SPD hat Saskia und die FDP Todesangst. Wann hat es je solche Steilvorlagen für den politischen Aschermittwoch gegeben? Aber es ist halt Schluss mit Lustig in diesem Land.

Stattdessen politisches Wattebäuschchen-Schmeißen. Habeck? Gähn (Die Grünen haben es nicht so mit Kirche und Karneval). Die SPD tagte in einem Keller. Saksia Esken? Ich bin ein Star! Holt mich hier raus!!! Söder? Einen Witz hatte er immerhin über die SPD:Um die Stimmung aufzuheitern, haben sie Saskia Esken eingeladen, die echte Stimmungskanone bei der SPD" – Höhöhö. Gott ja. Da war das Witzle vom Annekret auch nicht schlechter: „Wir haben gute Kandidaten.“ Noch besser: „Wir haben auch eine Brandmauer nach links!“ (Gegen Merkel?) Die FDP tagte in einer Sparkassen-Arena, aber Christian Lindner haben wir nicht finden können.

 

Keine Spekulationen? Ja was denn dann?

Keinerlei neue Details über den Mörder von Hanau, der aus einem rigiden Grünen-Milieu stammen soll. Tobias R. war zuletzt arbeitslos gewesen Im Herbst wurde ihm das Geld gestrichen, nachdem er eine Fördermaßnahme ablehnte. Für die Grünen hat die AfD mitgemordet, der Chef Habeck verlangt, die Partei vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Die Zeit munkelt, der Mörder sei zu Besuch bei den Tempelrittern gewesen...

Auch über Maurice P., den Terrorfahrer von Volkmarsen, haben die Ermittler offenbar immer noch nichts herausgefunden. Offensichtlich steht nicht nur der Berliner Flughafen BER als Exempel für neudeutsches Expertentum. Die Behörden wissen tatsächlich immer noch nicht, ob der Terrorist unter Drogeneinfluss stand. Wo läge der Sinn, das geheim zu halten?

Fleißige Journos haben durch Nachbarschaftsbefragungen immerhin herausgefunden: Maurice P. gehörte offenbar zur Drogenszene des Ortes. Sein Langzeit-Dealer glaubt nicht, dass Maurice P. jemals gearbeitet hat. Er sagte dem Focus: „Das Geld für die Drogen bekam er wohl von den Eltern.“

Wenn wir nun so schnell Schlüsse ziehen würden wie Robert Habeck von den Grünen (und viel zu viele andere Politiker auch), dann könnten wir uns zusammenreimen: Ein Rassist war M.P. wohl nicht, sonst wäre er kaum in einen Karnevalszug gefahren +++ P. wohnte bei seiner Oma (Focus) +++ Er war arbeitslos, wenn nicht arbeitsscheu. +++ Das kombinieren wir mit einer Studie aus Berlin, die kürzlich offenlegte: Überproportional viele Linksradikale sind ohne Job +++ Die „größte Mehrheit (92 Prozent) lebt noch zu Hause“ +++ Also, Generalbundesanwalt Frank und Thomas Haldenwang, klingt das nicht eher nach einem paranoiden linken Muttersöhnchen?

Statt harter Fakten verbreitet die Generalbundesanwaltschaft bei der Journaille beliebte Dönekes über die sogenannte „Gruppe S“. Die soll „unter anderem Anschläge auf den Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck und den Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter geplant haben“. Soll. Der Verdacht, dass es sich bei der „Gruppe S“ um Maulhelden handelt, ist schon erdrückend. Aber solange sich solche „Erkenntnisse“ verkaufen lassen...

(Sorry for the Delay)

 

5 comments

  1. Frank Danton 26 Februar, 2020 at 22:30 Antworten

    92% der roten Strassenkämfer wohnen bei Mutti. Da wird es natürlich Zeit für die Eigenständigkeit zu kämpfen. Man kann förmlich riechen wer die Partei des bedingungslosen Grundeinkommens wählt.

    • Tobi K. 27 Februar, 2020 at 09:24 Antworten

      Die werden sich aber auch noch umschauen. Wenn ich meine Jahre im Sozialismus richtig im Gedächtnis habe, dann mussten dort fast ausnahmslos alle arbeiten. Dort gab es keine Assis, die den ganzen Tag auf Kosten des Staates abhängen konnten. Der Staat hatte selbst für die dümmsten Abgänger der Baumschulen noch eine Verwendung. Und sei es Steine auf den Feldern der LPG aufsammeln oder den ganzen Tag Kartons Falten. Sobald Deutschland die monetäre Kohle ausgeht, werden die schon lernen, was Arbeit bedeutet. Diese “Aktivisten” sind doch im Moment nur nützliche Idioten, die sich ihre eigene Zukunft selbst verbauen.

  2. Michael 27 Februar, 2020 at 02:43 Antworten

    Die SPD tagte zur Karnelvalssitzung in einem Keller? Witzig!

    Bei uns sagt man so im Münsterland, wenn man jemanden niemals lachen sieht, dass diese Person zum Lachen erst in den Keller gehen muss.

    Da hab ich ja doch noch eine Gemseinsamkeit mit der SPD ;‐)

    • Josef Borboh 27 Februar, 2020 at 10:44 Antworten

      Ich weiß nicht, wo Herr Paetow jetzt lebt, aber er ist im tiefsten(?) Münsterland geboren (Rhede) und vermutlich auch aufgewachsen (siehe Main Menu, Autor) und dürfte daher mit dem Lachen im münsterländischen Keller durchaus vertraut sein 😉

  3. Ludwig Knörzel 28 Februar, 2020 at 12:33 Antworten

    Und ich dachte, die linksradikalen Krawalltypen hätten alle einen gut bezahlten Job bei der Antifa, der Amadeu Antonio Stiftung oder bei sonstigen gemeinnützigen linksradikalen NGOs. Hm…. muss ich jetzt mein Weltbild ändern?

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