- Fasching
In dieser Woche konnten die Deutschen der Presse entnehmen, dass auch ein Armin Laschet sein Geld zusammenhalten muss und nur noch 18 Euro für einen Haarschnitt bezahlt, und dass Markus Söder im Fasching diesmal nicht als König oder Kanzler, sondern eher urwüchsig als eine Mischung aus Waldschrat, Rübezahl und Hofreiter geht.
BLACK BOX BÜCHER
- Klimabericht
Und wieder steht der Deutsche vor der Frage, wie eine weltpolitische Situation zu beurteilen sei. Hat Israel die Notbremse beim iranischen Atomprogramm gezogen? Geht es um einen Regime-Change?
- Wieder Zahltag
Jetzt ist also Pistorius mal wieder in Kiew mit kleinen Geschenken. Warum wird das denn nicht still und leise abgebucht? Statt dessen müssen die anscheinend immer persönlich da antreten, um die Kohle abzuliefern. Kommt sonst der Selenskyj?
- Kann man so und so sehen
Auf X – Elon sei Dank – sieht, wer will, die Plünderer, Antifa-Gewalttäter, Linksextremisten und Migrantenbanden in Los Angeles. In Wokistan ist hingegen von „Demonstrationen“ und „Protesten“ die Rede.
- Plus: Ostsee endlich wärmer
Staatstrauer in Österreich nach Amoklauf mit 11 Toten. In Los Angeles sollen die Marines Sicherheit und Ordnung wiederherstellen, nachdem die linke Polit-Elite Kaliforniens die Kontrolle verloren hat.
- Szenen einer Ehe
Elon gegen Donald: Ein Eheberater hätte sich längst in der Supervision befunden – wo der vermittelnde Psychologe Hilfe eines anderen Psychologen sucht, weil ihn der Fall zu sehr mitnimmt.
- demonstratives Desinteresse
Die deutsche Presse lobt ihren Kanzler, weil der sich im Weißen Haus anständig benommen hat. Er hat sich bedankt für die Einladung, für die standesgemäße Unterbringung, für den Sieg über Deutschland im Zweiten Weltkrieg, und er konnte all das fehlerfrei auf Englisch vortragen.
- Fritz duzt Trump
Weil es nicht mehr anders geht, wenn er bei den Großen mitspielen will, ist Fritz Merz schließlich nach Washington aufgebrochen, um sich beim amerikanischen Präsidenten vorzustellen. Und niemand ist so aufgeregt wie Bild.
- Weiter bis zum Umfallen
Wäre Wladimir Putin Winnetou, könnte man Dmitri Medwedew als seinen Old Shatterhand bezeichnen. Der beruhigte die Seinen, die auf die Vergeltung für die jüngsten ukrainischen Angriffe warten: „Alles, was explodieren soll, wird mit Sicherheit explodieren, und diejenigen, die eliminiert werden sollen, werden verschwinden."
- Wie Hitchcocks Vögel
Es ist wieder die Stunde der Experten. Sind die Russen am Boden zerstört, nachdem ukrainische Drohnenflotten Stützpunkte ihre Nuklear-Flugzeuge im hintersten Sibirien attackierten?
- Sofortprogramm und geordnete Migration
Heute der heißeste 30. Mai seit Wetteraufzeichnungen, und morgen wird’s sogar noch schlimmer. Das entbindet uns leider nicht von der Pflicht korrekter Berichterstattung, die uns, wen wunderts, zunächst zu unserem neuen Kanzler führt.
- Selenskyj in Berlin
Wenigstens hat sich der „liebe Wolodymyr“ für seine Verhältnisse schick gemacht, als er in Berlin weitere 5 Milliarden Euro abholte, weil er ja schließlich „unsere gemeinsame Freiheit“ (Merzens beliebtes Hindukusch-Anekdote) verteidigt.
- Diesmal waren wir aber auf der richtigen Seite
Nach zwei verlorenen Kriegen fühlt sich eine selbsternannte deutsche Elite offenbar fit für einen dritten. Schade, dass die Bundeswehr noch nicht so weit ist.
- Keiner ist so fleißig wie Politik und Journaille
Deutschland arbeitet zu wenig, heißt es in Studien, und Staatsfunk-Miosga, die die ganze Woche arbeitet, um am Sonntag für eine Stunde auf Sendung zu gehen, fragte CDU-Linnemann: „Wer arbeitet denn jetzt zu wenig?“
- Es muss erst schlimmer kommen...
Clan Krieg in Essen (mit Fragezeichen), Kinder mit Messern an Schulen und in Innenstädten, „aktuell“ ein „größerer Polizeieinsatz“ (Messer) am Hamburger Hauptbahnhof. Wer nicht hören will, muss fühlen, oder wie es bei der SPD heißt: Das Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.
- Aufmarsch in Litauen
Gleich mehrere Regenschirme schützten Kriegsertüchtiger Pistorius und unseren Herrn Merz vor etwas Nieselregen in Litauen, als gebe es wie einst bei Merkel und Annekret Kramp eine Frisur zu bewahren. Vielleicht sind die Herren aber auch aus Zucker.





