- Fröhlicher Berliner (Symbolbild)
Wichtigste News des Tages: Merkel geht Brötchen kaufen. Vier Straßen von ihrer Wohnung entfernt. Mit vier Personenschützern in zwei Audi-A8-Limousinen. Man kann auch in Berlin stilvoll leben, egal, wer regiert.
- Danke, Fritz!
Also sprach Friedrich Merz nach den Wahlen in Berlin und MeckPomm: „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen“. Er hat es natürlich nicht so schön formuliert wie das Frauenkollektiv, das Bertolt Brechts Texte geschrieben hat, sondern so: „Wir werden uns über die Konsequenzen noch lange zu unterhalten haben.“
- Welches Schweinderl hätten Sie gern?
MeckPomm wählt blond. Wenn man nicht nach Argumenten entscheiden kann, weil es keine gibt, dann eben nach Aussehen. Deswegen schicken die Grünen und die Knallroten TikTok-Mädels in die Wahlkampfbütt. Die Union sollte Sydney Sweeney engagieren.
- Back to the Future V
Heute mal nichts über Friedrich Merz, sondern über die Zeit danach. In Umfragen liegt Alice Weidel vor Merz, nur Söder schneidet noch besser ab. Die Berliner Zeitung kommt bereits mit Söder daher, aber er ist chancenlos, weil er zu viel grob zum sensiblen Lars ist. Es kann nur eine geben…
- 5 vor 12 wird in die Hände gespuckt
Wegen anstehender Wahlen geben sie jetzt noch mal richtig Gas. Selbst Bärbel Bas macht das, was ihre Partei „Arbeit“ nennt: Sie legt einen „Plan“ vor. Eigentümer von an Migranten vermietete Immobilien sollen zu Sanierungsmaßnahmen verpflichtet und notfalls enteignet werden. Gesuchte Straftäter sollen keine Stütze mehr enthalten.
- Spritpreise
Gerade erst sagten die Unionisten in Brandeburg, nun brauche es „schnelle Lösungen“ statt weiterer Ankündigungen, da kündigte der Kanzler an: „Wir werden sehr bald handeln.“ Das wiederum tut dem sensiblen Lars wirklich weh. Denn seine Superideen (Steuererhöhungen für Mineralölkonzerne) liegen „seit Wochen auf dem Tisch“.
- Jenseits der Brandmauer
Jetzt soll es an den Spritpreisen liegen, dass die „demokratischen Parteien“ etwas schwächeln und die AfD zulegt. Deshalb will Söders Markus, CSU, noch mal einen echten „Gerechtigkeitscheck“ bei den Merzschen Reformen machen. Was die SPD natürlich als Affront sehen muss. Schließlich ist sie die Gerechtigkeitspartei.
- Angriff auf den Klimakanzler
In MeckPomm soll es keine Wahlkampfauftritte mit dem Kanzler mehr geben, nachdem sein Verzehr von drei Fischbrötchen im Ostseebad Kühlungsborn Ende August nicht den gewünschten Erfolg in den Umfragen brachte. Das kann der Friedrich verschmerzen, ist er doch eher der Mallorca-Typ. Aber dass...
- Wann geht Merz? Wann bricht die Wirtschaft zusammen?
Heute mussten wir einiges dazulernen. Wer „Straße von Hormus“ sagt, muss künftig auch „Straße von Bab al-Mandab“ in seinen Sprachschatz aufnehmen. Diese Passage zum Roten Meer wird nun auch von Iran-Freunden kontrolliert. Zudem erfährt der Zeitplan für den (eigentlich längst gewonnen) Krieg gegen den Iran eine kleine Änderung. Donald schwebt als Finale nunmehr der November vor. Außer die Iraner halten noch länger durch.
- Weiter, weiter, immer weiter
Es kommt auf die Perspektive an. Aus seiner Sicht, so Kanzler Fritz im Bundestag, haben „56 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt“ die AfD nicht gewählt. Ätsch. Damit die nächsten Landtagswahlen für die CDU noch besser laufen, machte er unmissverständlich klar, dass „wir“ die Ukraine weiter unterstützen, „weil sie auch unsere Freiheit verteidigt.“ Auch am Hindukusch?