- Nicht von Erfandes, sondern von der Justiz
Was war der gelungenste, diesjährige Aprilscherz? Wir legen uns mal fest und sagen, es war der angebliche Freispruch für Ahmet G., den 19-jährigen Polizistenmörder von Völklingen. Fast wären wir ja darauf hereingefallen, denn Richterin Jennifer Klingelhöfer hat ganz schön dick aufgetragen.
- Nicht-Nachrichten
Die Plappermedien wieder. „Kanzler Merz nennt die Rückkehr von 80 Prozent aller in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat als Ziel. Rückendeckung erhält er von Johann Wadephul“ (dpa!). Mein Gott! Als hätte irgendjemand den Merz-Satz ernst genommen! Außerdem waren viele der bei uns als Syrer Registrierten in ihrem ganzen Leben nie in Syrien. (Grüße vom ehemaligen Oberleutnant Marco A.)
- Fritz, Frank-Walter und Johann stehen stramm
Salafisten-Führer Abu Mohammed al-Dscholani hat sich einen Anzug angezogen und ist in seiner Eigenschaft als syrischer Staatschef Ahmed al-Schara nach Berlin gereist, um Geld für seinen heiligen Krieg… ne, warten Sie, für den Wiederaufbau Syriens abzuholen. Tausende Glaubensbrüder bereiteten ihm einen stürmischen Empfang, selbst im Sitzungssaal des Ritz-Carlton wollten die Heil-Rufe kein Ende nehmen.
- Wer hat uns verraten...?
Die SPD weiß genau, was sie angerichtet hat. Schon 2015 sagte deren „Flüchtlingsbeauftragte“ Aydan Özoguz, wegen der Masseneinwanderung müsse „das Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden“. Abertausende Gewalt-Berichte später müssen längst auch die Kleinsten und Hilflosesten die Migrationspläne ausbaden. Die ehemalige SPD-Vorsitzende Esken dazu kaltschnäuzig: Schule ist „keine selbst gewählte, sondern eine zusammengewürfelte, eine quasi erzwungene Gemeinschaft“, in der „vieles ausgehandelt werden" müsse.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, wir haben extra nachgefragt: Sie können bedenkenlos als Kandidatin für den FDP-Chefposten antreten. Sie haben Ihre Kandidatur zurückgezogen. Weil eine solche aufgrund Ihrer Aufgabe als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament nicht möglich sei, haben Sie gesagt. Aber wir haben es abgeklärt: Doch, das geht. Also fassen Sie sich ein Herz, und machen Sie dem Elend der FDP ein schnelles Ende…
- Szenen einer Koalitions-Ehe
Ist die Gattin zufrieden oder gar glücklich, stehen der Ehe herrliche Zeiten bevor, fanden vor einigen Jahren Forscherinnen der Rutgers Universität in New Brunswick (New Jersey) heraus, und was für Partnerschaften gilt, gilt auch für unsere Regierungskoalition. Eine unglückliche SPD führt auch am Kanzlertisch zu Frust und Ärger, und womöglich zu einem vorzeitigen Beziehungs-Aus.
- Strafe muss sein, sprach Wallenstein
Nachdem sich die Wähler in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Ur-Pfälzer Trump würde wohl sagen Low IQ) als grundsätzlich unbelehrbar erwiesen, bekommen sie nun die Quittung: Der Ehepartner soll bei der Krankenkasse grundsätzlich nicht länger mitversichert sein. Mehrwertsteuer auf 21%? Da hat dann jeder was davon.
- Die große Empörung
Claudia Roth hat geweint, das muss an dieser Stelle gesagt werden. NGOs marschierten auf, Katrin Göring voran, Bärbel Bas hat schon neue Gesetze in der Schublade, und die dünne Ricarda von den Grünen brachte es im Staatsfunk wieder mal auf den Punkt: „Männer, empört euch! Lasst Frauen nicht allein mit diesem Thema! Hört nicht weg, wenn über Frauen in der Sportumkleide blöde Witze gemacht werden…“
- Was sie sagen, was sie meinen
Große Empörung, weil der Donald die Nato-Staaten als Feiglinge und Papiertiger beschimpft, die ihm im Iran nicht helfen wollen. Hätte man da die Geschichte „Nato verlegt das gesamte Personal ihrer Irak-Mission aus dem Nahen Osten nach Europa“ nicht noch ein paar Tage verschieben können? Wie sieht das denn aus?
- Wir sind mit ihm so hoch geflogen, aber der Himmel war schon besetzt
Jetzt bitte nicht wieder alle über Ramadan-Steinmeier aufregen! Er ist halt, wie er ist, und wir haben ihn ja auch nicht gewählt. Bei der Welt fragt sogar ein Herr Schmid, ob es das Amt von Frank-Walter überhaupt braucht. Und in der Tat, austauschbare Phrasologen gibt es inzwischen aus jeder der „demokratischen Parteien“ auf jedem TV-Sender. Was bleibt von Frank-Walter, fragen wir uns schon jetzt, wo es sein brandneuer „Tag der Demokratiegeschichte“ nicht mal mehr in die Tagesschau schaffte…