- Was sie sagen, was sie meinen
Große Empörung, weil der Donald die Nato-Staaten als Feiglinge und Papiertiger beschimpft, die ihm im Iran nicht helfen wollen. Hätte man da die Geschichte „Nato verlegt das gesamte Personal ihrer Irak-Mission aus dem Nahen Osten nach Europa“ nicht noch ein paar Tage verschieben können? Wie sieht das denn aus?
- Wir sind mit ihm so hoch geflogen, aber der Himmel war schon besetzt
Jetzt bitte nicht wieder alle über Ramadan-Steinmeier aufregen! Er ist halt, wie er ist, und wir haben ihn ja auch nicht gewählt. Bei der Welt fragt sogar ein Herr Schmid, ob es das Amt von Frank-Walter überhaupt braucht. Und in der Tat, austauschbare Phrasologen gibt es inzwischen aus jeder der „demokratischen Parteien“ auf jedem TV-Sender. Was bleibt von Frank-Walter, fragen wir uns schon jetzt, wo es sein brandneuer „Tag der Demokratiegeschichte“ nicht mal mehr in die Tagesschau schaffte…
- Vorwärts immer!
Der Kanzler gibt bekannt: Die Wirtschaft beginnt wieder Fahrt aufzunehmen, wir sehen „Fortschritte beim Bürokratieabbau und in der Migrationspolitik“ und sogar für Reformen in der Pflege gibt es schon einen „klaren Fahrplan“ – Bürgender, was willst du mehr?
- Es geschieht am hellichten Tag
Natürlich wurden (und werden) 86 Prozent (laut Institut der Wirtschaft) des „Sondervermögens“ zweckentfremdet, laut ifo-Institut sogar 95 Prozent. Wie sollen denn sonst all die NGOs, SPD-Wünsche und Selenskyj-Milliarden aufgetrieben werden? Und natürlich sind nun Steuererhöhungen fällig, weil es dennoch nicht reicht.
- Nebel des Krieges
Man hört so gar nichts mehr von Benjamin Netanjahu. Offiziell zumindest. In den sozialen Netzwerken wird hingegen hundertfach sein Tod gemeldet. Videos werden analysiert, auf denen der israelische Kriegsherr 6 Finger hat oder einen Kaffee trinkt, ohne dass sich der Füllstand der Tasse ändert. Ein Hochamt der Verschwörungskirchen. Vielleicht sollte Benjamin doch mal wieder in Berlin oder Washington vorbeischauen und in Kameras winken…
- Unions-Land ist abgebrannt
Sicher, ein Absturz von 37 auf 26 Prozent klingt auf den ersten Blick schmerzhaft für die SPD, aber mit Grünen (9 Prozent) und der SED (5 Prozent) hätte sie in Rheinland-Pfalz eine bequeme Mehrheit auf ihrer Seite der Brandmauer – selbst wenn die depperten Unionisten stärkste Kraft würden.
- Anwesenheit muss sich wieder lohnen!
Leistung (beziehungsweise Anwesenheit) lohnt sich, wenigstens bei der Bahn. Ehemalige (geschasste) Vorstandsmitglieder erhalten trotz nachgewiesener Underperformance 11 Millionen Euro. Millionenprämien auch bei VW, nachdem der Vorstand den Konzern in die Grütze geritten hat.
- Unsere Regierung kümmert sich
Unsere Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, CDU, kam ja eher etwas langsam in die Gänge, was vielleicht an ihrem aufregenden Privatleben gelegen haben könnte (Grüße an Graf Guttenberg), aber jetzt zeigt auch sie, wie der neue demokratische Sozialismus funktionieren könnte: Mit staatlicher Preisgestaltung.
- Oder kleine Pause?
Also im Grunde ist der Iran-Krieg „so gut wie abgeschlossen“, meint jedenfalls der Don. Überhaupt weiß er inzwischen gar nicht mehr, wie der Streit überhaupt angefangen hat. „Aufgrund dessen, was Steve (Witkoff) und Jared (Kushner) mir gesagt haben, dachte ich, der Iran würde uns angreifen.“ Deshalb lieber America First. Ist doch klar.
- Noch nicht ganz, aber fast
Hätten nur 26.920* Grasdackel ihr Kreuz woanders als bei der SPD gemacht – ja, bitte, gerne bei den Grünen! – dann wären die Genossen an der 5%-Hürde verreckt, und der 8. März 2026 wäre in die Geschichte eingegangen. Als Beginn des letzten Aktes.