- Sind Männer Schweine?
Aber zuerst das: Boris Pistorius, aus unerfindlichen Gründen beliebtester Politiker unter den inzwischen grundsätzlich Unbeliebten, hat „das große Konzept zur Modernisierung der Bundeswehr und der militärischen Verteidigung“ vorgelegt: „Die deutsche Gesellschaft wird in ihrer Gesamtheit bedroht“, hat der SPD-Genosse richtig erkannt, allerdings meint er nicht Rote und Grüne als größte Gefahr, sondern Putin.
- Von Rente bis Laschet
Heute im Schnelldurchlauf: Die Rente ist sicher, nur ungenügend (Fritz), der Staatsfunk ist selbstverständlich ausgewogen und die Zwangsabgabe rechtens (Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg), und Armin Laschet ist mit einem E-Scooter) umgefallen.
- Keine Rettung in sicht
Aber zuerst das Wichtigste: Kanzler Fritz hat sich auf der Hannovermesse verlaufen, Donald findet es angesichts wachsender Opposition gegen den Irankrieg wichtig festzustellen, dass Israel ihn nicht zum Krieg überredet hat, sondern dass er „nach den Ereignissen am 7. Oktober“ (?) ganz allein auf die Idee gekommen ist.
- Weltpolitik für Dummys
Der Iran gibt die Straße von Hormus frei, Donald hält die Blockade aufrecht. Außerdem will er in „gemächlichem Tempo" in den Iran einrücken, um das dortige angereicherte Uran sicherzustellen und in die USA zu bringen. Wird am Wochenende weiter verhandelt (Trump) oder rückt er gemächlich ein? Das wissen wir auch erst am Montag.
- Zuhause ist es doch auch ganz schön
Urlaub schon geplant? Vielleicht eine schöne Fernreise`? Gemach, gemach. Die Internationale Energieagentur meint, dass das Kerosin in Europa nur noch sechs Wochen reicht, wenn Donald und Bibi so weitermachen. Trost: In Deutschland ist es ja auch ganz schön.
- Jetzt auch in Ungarn!
Man weiß inzwischen gar nicht mehr, wo man anfangen soll. In Ungarn vielleicht, wo der neue Chef Péter Magyar alle Nachrichtenprogramme des Staatsfunks abschalten will, bis der ausreichend mit „unabhängigen“ Journos aus dem Medienunternehmen seiner eigenen Partei (unter Leitung seines Bruders) besetzt ist.
- Strategische Partnerschaft
Da schau her, der Selenskyj war mal wieder in Berlin. Ja, der Rubel, Entschuldigung, Euro und Hrywnja müssen rollen für den Sieg. Borissimus Pistorius ließ seine Kapelle aufmarschieren, Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) machte Versprechungen. Aber der Mann der großen Worte war natürlich wieder unser Fritz.
- Verrückte Welt
Wenn Spezialdemokraten (schwarze wie rote) von einem „Entlastungspaket“ sprechen, dann weiß der Bürger, dass es teuer wird. Bevor jetzt die Journos alles schönrechnen: Die KI weiß schon jetzt, dass der Staat dank der „Entlastung der Bürger“ mehr einnimmt als er ausgibt.
- Bitte keinen Stress für Lars
Neues von der Arbeiterpartei: Für eine Spitzenposition in Berlin nominierte die SPD eine seit 2 Jahren bei weiterlaufenden Bezügen (um die 7.000 Euro) krankgeschriebene Kandidatin, die aber für den Wahlkampf wunderbar genesen war. SPD-Justizministerin Hubig träumt derweil von einem Gesetz gegen „massive verbale Entgleisungen mit ganz starker sexueller Konnotation, wo es auch darum geht, zu zeigen, ich bin stärker als du, und ich kann dich unterwerfen“.
- Man könnte ihn überall hinschicken, er wird nirgendwo gebraucht
Ohne den Irankrieg müsste sich unsere Journaille mit den Taten und Versprechungen unserer politischen Eliten befassen, und da sieht es mau aus. Bei Taten gibt es überhaupt nichts zu melden, und selbst die Versprechungen werden bescheiden. Fritz etwa will „dann auch im Laufe dieses Jahres ganz konkret einige Reformen“ machen. Welche, ganz konkret, weiß er aber leider selbst nicht.