18
Juni. 2026

Klassenbucheintrag heute: Bas provoziert, Kretschmer schwätzt, Merz fehlt entschuldigt. Wg. EU-Gipfel. Die Kommission will deutlich mehr Geld und außerdem 2.500 neue Beamtenstellen, um das Geld zu verwalten. Insgesamt schweben der EU 2.000 Milliarden für die Jahre 2028 bis 2034 vor. Das sollte fürs Nötigste reichen. Merz ziert sich noch. Bild nennt ihren Fritz den Anführer der „Allianz der Sparsamen und Modernisierer“. Hahaha.

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17
Juni. 2026

Der G7-Gipfel ist zu Ende, und das können wir berichten: Irankrieg gewonnen. Mindestens 5:0 (Donald), Die Guten so einig wie nie (Macron), und unser Friedrich Merz könnte sogar „zum mächtigen Wortführer werden“ (Welt).

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16
Juni. 2026

Hat Elon Musk nach den Mordanschlägen von Migranten in Irland zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen, wie das ZDF frank und frei behauptete? Der Staatsfunk meint nun, das sei vielleicht etwas unglücklich formuliert, nachdem Musk twitterte: „Rechtliche Schritte gegen das ZDF wegen ihrer frechen Lügen sind eingeleitet.“

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15
Juni. 2026

Die EU hat die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine begonnen, meldet die Presse, mit dem Hinweis, solche Verhandlungen zögen sich über Jahre hin. Bezogen auf demokratische Spielregeln und Korruptionsbekämpfung in der Ukraine mag das theoretisch stimmen, aber praktisch macht Ursel, was sie will.

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12
Juni. 2026

Die Großen Ferien – acht Wochen, ab dem 10. Juli – sind für unsere Parlamentarier schon in Sichtweite, da will man keine großen Themen mehr anpacken. Die wichtigste Erklärung wurde eh abgegeben: Der Bundestag stellt sich mit großer Mehrheit hinter Bärbel Bas und ihre Behauptung: „Niemand wandert in unsere Sozialsystem ein“. Die 2,7 Millionen Asylbewerber sind wohl hauptsächlich wegen des Wetters und „unserer Demokratie“ gekommen.

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11
Juni. 2026

Hoher Ölpreis, teures Gas, Steuern und Abgaben an der Erträglichkeitsgrenze, die Industrie wandert ab, und ab nun auch eine Erhöhung der Zinsen. All das „hausgemacht“ – und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft fällt dazu nur ein: Russlands Wirtschaft befinde sich im „Endstadium“. Na toll!

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10
Juni. 2026

Krise? Welche Krise? Sagt man sich wohl bei der SED, die, geprägt durch selbstverursachte Mangelwirtschaft in ihrer DDR, angesichts derzeitiger voller Supermärkte keine Probleme in der BRD erkennen kann. Deshalb macht sie auch den fröhlichsten Wahlkampf. „Hallo, ich bin Line, ich bin bei der Linken im Westerwald…“. Guckstu, sonst glaubstu nicht.

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9
Juni. 2026

73 hochverschuldete Kommunen aus acht Bundesländern haben sich zum Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ – die Rheinische Post schreibt, das Bündnis sei „gut vernetzt mit der SPD" – zusammengeschlossen, um gemeinsam zu jammern und zu klagen. Das Geld ist alle. Wegen allerlei Ausgaben für „Großvorhaben der politischen Korrektheit, der Klimareligion und der identitätspolitischen Irrlehre“ (TE), auch „Diversity-Stabsstellen“ in Städten und Gemeinden durften nicht fehlen.

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8
Juni. 2026

Also schöner können wir das auch nicht sagen, nachdem wir ein paar Minuten eingeschaltet hatten: „Bärbel Bas braucht bei Miosga weniger als 60 Sekunden, um eindrucksvoll vorzuführen, dass selbst der Hauptschulabschluss erschlichen sein muss.“ (Der freche Julian Reichelt, nius)

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5
Juni. 2026

Heute viel später, weil doch gestern Frohnleichnahm (Schreibweise der Christlich Sozialen Union in Bayern) war und wir wohl zu lange gefeiert haben. Außerdem tun unsere Politiker ja auch nix (halbwegs Vernünftiges). Die Presse holt wieder die Merkel hervor. Die will nicht länger bestreiten, dass ihr „Wir schaffen das“ eine glatte Lüge war. Jeden Tag zehntausend neue Menschen aufzunehmen, „das hätten wir gar nicht bewältigen können“. Aber man kanns ja mal versuchen.

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