Die nächste Mogelpackung

Wenn Spezialdemokraten (schwarze wie rote) von einem „Entlastungspaket“ sprechen, dann weiß der Bürger, dass es teuer wird. Bevor jetzt die Journos alles schönrechnen: Die KI weiß schon jetzt, dass der Staat dank der „Entlastung der Bürger“ mehr einnimmt als er ausgibt.

In der Villa Borsig am Tegeler See, ein halbes Stündchen vom Kanzleramt entfernt, hatten sie am Wochenende getagt, der Staatsfunk lungerte vor den Toren, um den außergewöhnlichen Arbeitseinsatz zu dokumentieren. Heraus kam, wie immer, nichts, aber, so Lars Klingbeil, „uns war es wichtig, ein geschlossenes Signal zu setzen“. In der Tagesschau um Viertel nach Acht.

Gute Presse könnte auch unser Genosse Präsident Frank-Walter vertragen, aber was soll er tun? Einen Halb-Marathon laufen wie die Grüne Ricarda? Wozu die Mühe, wenn am Ende keiner zuschaut? Waren es seine Freunde bei der Bild-Zeitung, die auf die Idee kamen, dass auch ein gestrandeter Wal in der Ostsee zum Einflussgebiet unseres verehrten Präsidenten gehört? Schlagzeile heute: „Steinmeier plant Gespräche mit Wal-Experten: Bundespräsident schaltet sich bei Timmy ein.“

Das Motto Du musst schon große Fische fangen, um bei Anglern Eindruck zu schinden beherzigt niemand so gut wie Donald Trump. Irans Führer? Pillepalle! EU? NATO? Loser! Da bleibt nur der Papst. Er sei kein Fan von Leo, dem amerikanischen Papst. Ein Liberaler! Wenn‘s nach ihm ginge, könne der weg. Da kommt doch Stimmung auf. Und es lenkt vielleicht ein wenig von Trumps neuestem Plan ab: Jetzt macht er die Straße von Hormus selbst dicht. Was die Iraner können, kann er schon lange. Was heißt da schon die Bemerkung aus China „Die Straße von Hormus ist für uns geöffnet…“?

Warum sollte es den Ungarn auf Dauer besser gehen als uns? Warum sollten die Ungarn auf Bereicherungen aus dem fernen und nahen Osten und Süden verzichten dürfen? Das fragten sich viele in den entfremdeten Städten der EU, aber nun ist eh Schluss damit. Die Ungarn wählten einen neuen Chef, Peter, den Ungar (Péter Magyar), und dessen erstes Versprechen: Die 90 Milliarden Euro für Selenskyj werden nicht länger boykottiert. Die EU macht bereits die Regenbogenfahnen versandfertig und überschlägt die Kontingentlisten für neue Zuwanderer.

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2 Gedanken zu „Die nächste Mogelpackung“

  1. Nach sechzehn langen Orbán-Jahren
    entschieden sich für Neues die Magyaren …

    … ob sie sich damit etwas Gutes angetan haben, Orbán in den „Club 16“ zu schicken, wird sich erst noch zeigen müssen. Der Applaus aus Brüssel, Berlin und Paris ist ihnen allerdings gewiss. Dort knallten gestern Abend garantiert die Champagner-Korken, denn jetzt sind sie den Stachel im Fleisch erst einmal los geworden. Und ihr Anteil am Wechsel in Budapest darf sicherlich als ziemlich hoch eingeschätzt werden …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. „…Bild-Zeitung … Bundespräsident schaltet sich bei Timmy ein…“
    Das ist nicht Ihr/ihr ernst?

    Hinsichtlich des bescheuerten H-wahlergebnisses bleibt dennoch eine hoffnung für das „gallische dorf“ 😉 : H wird für die übliche klientel im vergleich zu A und D uninteressant bleiben. Denn H wird vermutlich bei seiner für mitesser unattraktiven sozialgesetzgebung bleiben (schon allein aufgrund wirtschaftlicher zwänge dieses relativ armen landes).

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