Es spricht der Präsident

Wo ist Frank-Walter? Kein Wort unseres verehrten Genossen Präsident zum Krieg mit dem Iran. Reicht hier das Wort seines SPD-Parteifreundes Mützenich, der den Angriff auf Teheran tadelte, denn „schon morgen könne jedes andere Land ins Ziel des amerikanischen Präsidenten geraten“?

Da muss sich der Mützenich aber keine Sorgen machen, denn nach sorgfältigster Abwägung der Kräfteverhältnisse meint unser Kanzler ganz im Sinne des amerikanischen Präsidenten, „dass dieses schreckliche Regime in Teheran beseitigt werden muss“. Weil Fritz sich im Weißen Haus auffallend gut benommen hat, darf er über Nacht im Gästehaus des Präsidenten bleiben.

 Vielleicht ist der Donald aber auch nur nicht ganz auf dem Laufenden. Denn, bezogen auf Merkel und ihre Migrations- und Energiepolitik, glaubt der Don allen Ernstes, er habe mit Fritz „einen Mann zu meiner Rechten, der ziemlich genau das Gegenteil von Angela ist“. Nichts könnte falscher sein!

Fritz wäre nicht Fritz, wenn er dem Präsidenten nicht auch einen guten Rat für die Zukunft mitgegeben hätte: Man werde, so der Kanzler, auch „über die Zeit danach sprechen, darüber, was dann geschieht, wenn die Mullahs gestürzt sind“. Soweit hatte der Donald nicht gedacht.

Erstaunlich, wie sich bei uns nicht nur die „demokratischen Parteien“ und ihr Presseappendix über den Krieg, das Recht des Stärkeren, die Liquidierung einer Staatsführung, sowie den Ausgang des Krieges zerfetzen, auch die (von Staat und NGOs) verfolgte Opposition – ihre größte Partei und diverse neue Medien – gerät sich wieder einmal wegen Israel in die Haare. Wahrscheinlich ist Ihnen aufgefallen, verehrte Leser, dass wir uns zu nichts drängen lassen und den Konflikt allein über die Beschreibung der Taten (also Worte) unserer Elite darstellen. Das Gratismutige liegt uns genauso wenig wie das Märtyrertum.

Um sich outside the German Box zu informieren, empfehlen wir wieder einmal Tucker Carlson und Jeffrey Sachs.

Die Grünen setzen, gänzlich frei von allen Entwicklungen der letzten Tage, wie einst christliche Missionare in Afrika, Gottes, beziehungsweise Klima- und Migrations-Baals Werk fort. Sie haben nun im Bundestag 24 Forderungen vorgelegt, die den Islam in Deutschland fördern sollen.
Und da ist sie auch wieder, die Wissenschaft: „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten einen tief verankerten „antimuslimischen Rassismus“. So stimme jede zweite Person in Deutschland „muslimfeindlichen Aussagen“ („Scheiß-Mullahs“?) zu. Deshalb soll nun schleunigst eine muslimische Militärseelsorge auf den Weg gebracht werde, sollten sich Muslime für den ein oder anderen Auslands-Einsatz unserer Bundeswehr begeistern.

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3 Gedanken zu „Es spricht der Präsident“

  1. Was ist bloß los mit meiner Lieblingspartei, den Grünen? Die haben doch früher großes Gespür erkennen lassen, mit welchen Themen sie beim Bürger punkten können. Insbesondere das Versprechen, zu den „Guten“ zu gehören, wenn man gemeinsam mit ihnen diese oder jene Ungerechtigkeit aus der Welt schaffe hat die gutsituierten Stände überzeugt, vor allem, da die Grünen dieses „Gutsein“ mit derart viel Moral aufgefüllt hatten, dass das hirneigene Belohnungssystem gleich mal die Dosis an Dopamin und anderen sehr zuträglichen Neurotransmittern vervielfacht hat. Billiger als mit den Grünen konnte man nicht high werden.
    Und jetzt soll die heißeste aller Ungerechtigkeiten die Benachteiligung von Muslimen sein? Damit lockt man kein limbisches System hinter dem Ofen vor, zumal dieses Feld der Förderung artfremder Spezies, die sich als gesellschaftlich benachteiligt verstehen, schon von der „Linke“ besetzt ist.

    1. Ich glaube, Sie tun diesem „Volk“ zu viel Ehre an, wenn Sie zwischen Links und Grün unterscheiden. Die wollen alle zusammen nur mehr Wählerstimmen, deswegen z.B. die Herabsetzung des Wahlalters und das Einschmeicheln bei den Muslimen (wenn es sein muss, in arabischer Sprache wie z. B. Jan van Aken, oder „Ramadan Mubarak!“ wie bei Merz, auch ein linksgrüner). Deutsche Interessen haben dort den gleichen Stellenwert wie bei Wadephul.

  2. Wenn wir schon bei den Grünen sind, der Partei von Annalena Baerbock, der begnadeten Völkerrechtlerin: Ich bin nicht so zurückhaltend wie der geschätzte Herr Paetow. Mir geht das Völkerrechtsgewäsch mächtig auf die Nüsse. Jeder dahergelaufene linksgrüne Heinz entdeckt jetzt den Völkerrechtler in sich und meint, seiner Besorgnis ob der schweren Verletzung desselben durch den bösen Trump Ausdruck verleihen zu müssen.
    Ich kann es nicht mehr hören. Was ist das überhaupt, das Völkerrecht, ein Recht im eigentlichen Sinn jedenfalls nicht, da es keine Gesetze gibt, die dieses Recht konstituieren. Es sind Verträge, der beteiligten Staaten, sich an die Charta und Regeln der UN zu halten – jener UN, die maßgeblich von Autokratien, Gottesstaaten und einem abgehalfterten portugiesischen Sozialisten repräsentiert wird!

    Im Falle des Angriffs der USA auf den Iran ist das allenfalls der Bruch eines Vertrags zwischen den USA und der UN, der Außenstehende nichts angeht. Außerdem haben die USA gar nicht vor, das Land zu besetzen, es auszubeuten oder es sich anzueignen, was zu verhindern ein Hauptanliegen eben dieses Völkerrechts ist.
    Ganz abgesehen davon, dass dieses ominöse Recht VÖLKER schützen soll und nicht etwa Regierungen, die das Volk gar nicht will und die sich nur mit Gewalt gegen das eigene Volk an der Macht halten. Es wäre zu prüfen, ob das Völkerrecht nicht sogar ein Eingreifen der Staatengemeinschaft fordert, um diesem Missstand abzuhelfen.

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