„In fünf Jahren weggefegt“

Handgranatenwürfe auf Lokale, Schüsse auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude, Drogengeschäfte, Schutzgelderpressung und Hawala-Banking* – so geht Business in Berlin. Damit die Polizei das Treiben nicht stört, wurden entsprechende Gesetze verabschiedet und die operative Führungsebene mit Naivlingen besetzt. Es lebe das Bruttosozialprodukt!

Die Zustandsbeschreibung entnahmen wir einem Vortrag der CDU-Justizsenatorin Felor Badenberg, die das Problem der Berliner Bandenkriege nun mit Künstlicher Intelligenz lösen will. Für einen simplen menschlichen Intelligenznachweis (Brandmauer weg!) reicht es offenbar nicht.

Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Kosovo, Marokko und Tunesien sollen nicht mehr unsichere Herkunftsländer sein, befand das EU-Parlament. Außerdem sollen alle EU-Bewerberländer grundsätzlich als sicher gelten. Diese angeblichen „Asylverschärfungen“ seien „mit Unterstützung rechter und rechtsextremer Parteien auf den Weg gebracht“ worden, klagt der migrationsindustrielle Komplex. Gemach, gemach. Nichts wird sich ändern. Schließlich kommt eure Kundschaft doch vor allem aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Nigeria, Palästina und dem Irak. Außerdem sind Facharbeiter selbstverständlich ausgenommen.

Apropos Facharbeiter mit deutscher Staatsangehörigkeit. Carsten Schneider ist Spezialdemokrat, Bankkaufmann und eine Art Politologe und damit mehr als befugt, „eine umfassende genetische und züchterische Analyse des Gesamtkomplexes von Methanausstoß, Futtereffizienz und Tiergesundheit inkl. der Rolle des Darm-Mikrobioms bei Milchkühen“ zu erstellen. Oder auf Deutsch: SPD-Genosse Carsten plant in seiner Eigenschaft als Klimawandelverhinderungsminister, den Kühen das Furzen zu verbieten. Weil die Kühe aber noch dickköpfiger als Corona-Leugner sind, will er den Viechern das Flatulieren genetisch austreiben. Vielleicht kann ja auch in diesem Fall das RKI helfen…

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land (Lukas 4.24), deshalb verkündet Emmanuel Macron, in Frankreich so unbeliebt wie Starmer in England und Merz in Deutschland, seine Weisheiten halt der Süddeutschen Zeitung und ähnlichen Qualitätsmedien: „Wenn wir nichts tun, ist Europa in fünf Jahren weggefegt.“ Was wir dringend tun müssten, weiß Emmanuele natürlich auch: Es bräuchte „weniger Regeln und einen tieferen Binnenmarkt“. Weil das aber nicht geht – was soll die EU denn sonst machen, außer neue Regeln aufstellen? – täten es auch mehr „Investitionen in Verteidigung und Schlüsseltechnologien“. Wie aber, bei Ebbe in der französischen Staatskasse? Ganz einfach, durch „gemeinsame europäische Finanzierung“, sprich Eurobonds. Die Deutschen haben enorme private Ersparnisse, „die bislang zu stark in Anleihen oder ins Ausland flössen“ – dieses Kapital müsse zwangsweise in die EU-Taschen umgelenkt werden.

Natürlich vergisst Macron auch nicht „den grünen Umbau“, er weiß ja wie naiv diese Deutschen sind.

Mutti kommt. Große Aufregung bei der CDU, weil Dr. mult. Vit. Merkel am 20.02. den großen Parteitag in Stuttgart mit ihrem Besuch beehrt. Fritz, Blumen nicht vergessen!

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6 Kommentare zu „„In fünf Jahren weggefegt““

  1. Es staunt jetzt wohl gar manches Rind,
    was der Zweibeiner sich so zusammenspinnt …

    … sollte jetzt tatsächlich geplant sein, Kühe genetisch zu verändern, um ihren Methanausstoß zu verringern, könnte man aus ihnen doch gleich „eierlegende Wollmilchsauen“ machen. Damit ließen sich einige Fliegen mit einer Klappe schlagen.
    Wenn so ein „Wundervieh“ erst einmal da ist, wäre es auch sinnvoll, es ständig zu optimieren, zumindest solange bis es nicht mehr zu bändigen ist …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. „Mutti kommt“! Schnell weg mit den Deutschlandfahnen, sonst reißt Mutti die ab und schmeißt sie in die Ecke.

    Ja, und dann Macron. ich würde den Faden noch etwas weiter spinnen. Nicht nur Verteidigung und Schlüsseltechnologien würde der gern per Eurobonds aus deutschen Taschen finanzieren. Nein, wenn wir die Eurobonds dann schon mal haben, dann könnte man in einem zweiten Schritt ja auch gleich mal dran gehen, die lästige einzelne Schuldenaufnahme der Länder per Eurobonds zu vereinfachen. Das spart eine Menge Verwaltungsaufwand.
    Zugegeben, auch Frankreich hätte dadurch einen Vorteil, wenn auch einen klitzkleinen, geradezu vernachlässigbaren: Das Land ist pleite, lebt seit Jahren auf Kredit und steht kurz vor einer Abstufung durch alle Rating-Agenturen. Dann ist Schluss mit lustig, dann steigen die Refinanzierungskosten ins untragbare. Wie schön, wenn es dann Eurobonds gibt, die die deutsche Bonität auf die französische Malität übertragen und, mehr noch, die Deutschen sogar in die Mithaftung nehmen, die dann im Showdown die französischen Schulden bezahlen müssen.
    Ein guter Plan, denn der trottelige deutsche Kanzler, der merkt das nicht und ist sogleich für Eurobonds, sobald man ihn glauben lässt, er führe ein erstarkendes Europa zur Weltgeltung und er dürfe dann auf immer mit am Tisch der Mächtigen sitzen.

  3. Etwa die Justizsenatorin Felor Badenberg, die laut einem Medienbericht (Tagesspiegel, von Apollo News aufgegriffen) zahlreiche Dienstreisen nach Nordrhein-Westfalen unternommen hat, wo sie auch ihren privaten Wohnsitz hat? Hmm..wahrscheinlich will sie mit Innenminister Reul in NRW Feldstudien durchführen, ob man das Problem der Bandenkriege auch mit Künstlicher Intelligenz lösen kann.

    Kann man den Methanausstoß der Kühe nicht auffangen und nutzen, um eine Gasmangellage hinaus zu zögern?? Nur so eine Idee.

    Mutti kommt. Gibt sie dem Merz den finalen Todesstoß???

    1. Todesstoss? Ach was. Wahrscheinlicher ist, dass Merz noch irgendeinen Orden auftreibt, den er Merkel umhängen kann.Vllt den Inklusionsorden der schwäbischen Hausfrau, die Merkel früher so sehr geschätzt hat.

  4. Berlin? …… wenn‘s mit der natürlichen Intelligenz nich soweit her ist – und das ist es nun mal tatsächlich nicht – muss halt die „künstliche“ ran. Und was machen die Berliner wenn auch auf dem Gebiet künftig der böse Elon aus dem bösen Amerika mit dem noch böseren Trump mit seiner xAI eine führende Rolle spielt? Müssen die in Berlin dann wieder selber denken? Dann schon lieber KI.

  5. Bitte sich nicht allzu sehr auf KI verlassen. Ich habe auf Bild heute KI befragt, ob sie auch (so wie ich zu 100 %) der Meinung sei, dass Impotenz nicht vererbbar sei. Die Antwort hat mich für wahr sehr irritiert.

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