Wer die Probleme der Welt bei Leuten wie Macron, Merz, Starmer, Klingbeil, Baerbock, Wadephul und von der Leyen in guten Händen sieht, der macht schwere Zeiten durch, seit der Bau-Löwe und Anti-Politiker Donald J. Trump, immerhin durch seines Volkes Wille Präsident der USA, liebgewordene Stuhlkreise (von EU bis UN) sprengt und politische Lebenslügen enttarnt.
Die Akklamation ist ein wesentliches Element von Führungsanspruch in einer jeden Herrschaftsform, und sei sie auch von Gottes Gnaden. Da sieht es bei unserer Führungsgarnitur nicht gut aus. Merz, nach einem Trick mit Hilfe der Kommunisten mit Müh und Not im zweiten Wahlgang gewählt, von der Leyen ohne jede Zustimmung der europäischen Völker ins Amt gehievt. Klingbeil wäre durch sein Wahlergebnis zu Bescheidenheit verpflichtet, Macron „ist bald eh nicht mehr im Amt“ (Trump, dessen Geheimdienste mehr wissen als alle anderen), und Starmer ist ebenfalls eine Peinlichkeit auf Abruf.
Wo der Zuspruch der Völker fehlt, ersetzt Repression die Absicherung der Mandate. Ausgerechnet in Deutschland, obwohl bis heute unter Aufsicht seiner Demokratie-Lehrer aus Übersee, dürfen Zustände* und Politiker schon wieder nicht mit deutlichen Worten (Schwachkopf professional) kritisiert werden, ohne dass Staatsanwälte einschreiten. Der Opposition wird im Parlament das Wort entzogen, wenn sich sensible „Demokraten“ beleidigt fühlen.
Wer glaubt, dass die existenzgefährdenden Fehlentwicklungen der letzten 10 Jahre – Massenmigration, grüner Klimaschwindel, Demokratieabbau, gigantische Geldverschwendung – durch die Selbstheilungskräfte des Systems korrigierbar sind, der glaubt auch an den Bau-Turbo von Verena Hubertz (bitte gugeln). Dem ist, mit anderen Worten, nicht mehr zu helfen.
Es braucht einen Rüpel mit Knüppel, der den im Zweifel auch herausholt, um die Koordinaten zurecht zu rücken. Einen wie Donald Trump, dem die gescheiterten Institutionen der sogenannten „Weltordnung“ völlig am Allerwertesten vorbeigehen.
Schon vor Beginn verhagelte Trump den Milliardären und ihren Politikerfreunden in Davos die Jahresparty. Hatten sie noch gedacht in Davos ein Tribunal gegen ihn veranstalten zu können wie Illner oder Maischberger gegen Andersdenkende im deutschen Fernsehen, wurden die Ankläger in spe bereits eingeseift.
Zehn Prozent Strafzoll für acht EU-Staaten wegen Widerworten und nach „Militärexpeditionen“ nach Grönland. Den frechen kleinen Franzosen Macron hat Trump besonders auf dem Kieker: „Niemand braucht ihn. Aber wir können ihm Zölle von 200 Prozent auf seine Weine und seinen Champagner auferlegen.“ Macron hatte eine Einladung Trumps zu einem „globalen Friedensrat“ für Gaza und andere Krisenherde abschlägig beschieden. 60 Staats- und Regierungschefs sollen teilnehmen – Annalenas Generalversammlung der Vereinten Nationen ist überflüssig geworden.
Für Staatsfunk-Zuschauer schwer verständlich: Trump will unbedingt diesen Friedensnobelpreis aus Oslo, aber dafür braucht er Frieden, an dem außer ihm anscheinend niemand wirklich interessiert ist.
Emmanuel Macron erschien in Davos symbolisch mit blauem Auge, versteckt hinter einer Sonnenbrille, Hintergrund soll allerdings ein „domestic problem“ sein. Um nicht nur wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, der Don kommt morgen, hat Macron ein Stöckchen zu Ablenkung geworfen. Warum nicht ein „G-7 Dinner in Paris – mit Beteiligung Russlands“? Und das, obwohl Merzens Wadephul groß getönt hatte, Russland bleibe immer unser Feind.
Die EU uneinig wie eh und je, und dann flötete NATO-Rutte auch noch nach Washington, er könne „es kaum erwarten, dich (Donald) zu sehen“. Merz soll das vergangene Wochenende „am Telefon verbracht haben“ (Presse) – so wie Berlins Krisen-King Wegner – um sich einen Reim auf das Ganze zu machen. Von der Leyen fantasiert derweil über Gegenzölle, und der stets entspannte US-Finanzminister Scott Bessent empfahl dem Hühnerhaufen: „Lehnen Sie sich zurück. Atmen Sie tief durch.“ Alles wird gut.
Justin Trudeau, der als Premier Kanada heruntergewirtschaftet hat, turtelte mit einer Schlagersängerin durch das verschneite Davos – eine 32 Quadratmeter große Wohnung kostet während des Schaulaufens übrigens mehr als 10.000 Euro/Nacht. Selenskyj-Preise in den Schweizer Alpen.
Apropos. Selenskyj will nur dann persönlich nach Davos kommen, wenn er weitere Zusagen erhält. Sein vorausgeeilter Assistent hat schon mal vorgerechnet: Die Ukraine braucht in den nächsten zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar. Also wenn er kommt, und wir würden fast drauf wetten, geht er wieder mit vollen Taschen.
„Ich werde Grönland nicht preisgeben“, sagt die dänische Ministerpräsidentin Mette, und nein, „wir können Gewalt ebenfalls nicht ausschließen“. Tapfer. Sehr tapfer. Der heldenhafte Abwehrversuch der „Weserübung“ (bitte gugeln) dauerte ganze sechs Stunden.
*Apropos. Ein AfD-Politiker teilte ein Meme auf X, in dem Anakin Skywalker (Star Wars) forderte: Wir brauchen ICE in Deutschland. Gegenfrage von Padmé Amidala (ebenfalls Star Wars): „Du meinst den Zug, oder?“
Und jetzt kommts. Die Polizei Unterfranken zu einem Denunzianten: „Dieser Post ist bereits bei uns bekannt und wird aktuell durch eine Fachdienststelle geprüft.“ Beweisführung abgeschlossen.
2 Kommentare zu „Wie hältst du’s mit Donald Trump?“
Ich mag den Zirkus nicht, den Trump in der Causa Grönland abzieht. Dieses rüpelhafte Bullying erwarte ich von zugelaufenen Muslim-Bengeln auf dem Schulhof, nicht aber von einem zivilisierten Westler. Bei Trump ist eindeutig eine Schraube locker und etwas weniger Proll und bessere Manieren könnten ihm nicht schaden.
Ich sehe ihm das aber gerne nach ob seiner Verdienste um die Demokratie in Schland. Schon allein, dass er das woke Gesindel in den USA zu Paaren treibt entschuldigt seine Anmaßung, kommt doch alles nach ein paar Jahren auch zu uns, was die USA vorturnen.
Wenn er Europa zwangstherapiert und so vom Moralismus, vom Totalitarismus und vom linksgrünen Welt- und Klimaverbesserungswahn heilt, dann sei ihm Grönland samt seiner Bodenschätze von Herzen gegönnt.
Von alleine wird sich gar nichts heilen,
da muss schon einer zur Hilfe eilen …
… momentan sieht es ja so aus, dass der „Eine“ nicht nur eine Wunschgestalt ist, sondern dass er wirklich exisiert. Zwar hat er Ecken und Kanten, macht auch vieles falsch, aber solange das, was er richtig macht, seine Fehler mehr als ausbügelt, sind er und sein Team auf dem richtigen Weg. Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass er beim Großreinemachen nichts übersieht und nicht irgendwann einmal die Lust an der Sache verliert.
Ist ihm Erfolg vergönnt, sollte die Zeit der Rekonvaleszenz, die zur Wiederherstellung der Vernunft benötigt wird, sicherheitshalber recht lang veranschlagt werden …
… Gute Nacht!
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