Heute ist der 19. Januar 2026, und im völlig aus der Bahn geworfenen Schland ist anscheinend schon Ostern. Jedenfalls im Supermarkt (siehe Bild).
Es war wohl doch ein Witz. Das Verteidigungsministerium will uns weismachen, die 15-Mann-Truppe, die unter großem Mediengeklingel nach Grönland entsandt wurde, sollte von Freitag bis Sonntag lediglich eine Hafenrundfahrt machen, logistische Möglichkeiten und Tankkapazitäten eruieren, sowie die Enteisung von Luftfahrzeugen prüfen. Auftrag ausgeführt. Rückreise angetreten. Hätte da nicht ein Anruf genügt?
Von wegen! Unsere Soldaten wurden von den Grönländern stürmisch begrüßt – Oberstleutnant Mielewczyk: „Es wurde gewunken, wir haben natürlich auch zurückgewunken“ – und die Moral sei hochgehalten worden. Nur der Name der Operation „Arctic Endurance“ (Arktische Ausdauer) passt nach der kurzen Aktion wohl eher auf eine Potenzmittelpackung als auf eine Bundeswehr-Operation.
Hat sich Emmanuel Macron wieder eine gefangen? Bei einem Auftritt vor französischen Truppen erschien der Präsident mit blauem Auge. Sei „völlig harmlos“, kein Grund, drüber zu sprechen. Nun rätselt Frankreich: Brigitte? Enore? Oder Bestrafung von Seiten des berühmten Black Eye Club (Verschwörungstheorie) wegen idiotischer politischer Handlungen?
Wichtiger Hinweis für Twitter-Wüteriche und TikTok-Touretter: „Hurensohn“, „wahnsinnig gefährlicher Trottel“ und ähnliche Beschimpfungen von Leistungsträgern „unserer Demokratie“ dürfen nur von Mitarbeitern des Staatsfunks (wie Böhmermann) oder Mitgliedern der „demokratischen Parteien“ verwendet werden. Ansonsten handelt es sich um Demokratiezersetzung (Paragraf 0815, Absatz 00) und wird mit Hausbesuchen der Sicherheitsbehörden geahndet.
Würden alle 1.600 Fragen des Heilbronner Neu-Stadtrats Alexander Lobmüller (52, CDU) an den Stadtrat ordnungsgemäß beantwortet, wären die Auswirkungen auf die „demokratischen Parteien“ schlimmer, als habe die AfD die absolute Mehrheit im Stadtrat. Den neuen Abgeordneten hatte es „überrascht, mit welcher Oberflächlichkeit weitreichende finanzielle Entscheidungen getroffen werden“. Zudem war ihm beim Blick in die Bücher aufgefallen, dass sich das Personal der Stadtverwaltung in 10 Jahren versiebenfacht habe. Selbstverständlich ohne dass sich die Leistungen der Verwaltung gebessert haben. Aber wie sonst sollen die schwarzrotgrünen Parteigänger versorgt werden?