Die volle Packung

Der Donald, kurz zusammengefasst: Windmühlen sind für Loser. Sie verschandeln die Landschaft, töten die Vögel, und jede Umdrehung kostet 1.000 Dollar. China stellt alle Windmühlen her, betreibt aber keine Windfarmen. Sie verkaufen die Teile an die „stupid people“, sprich unsere „demokratischen Parteien“.

„Bestimmte Orte in Europa sind nicht mehr wiederzuerkennen – Stadtbild! –, und die Verantwortlichen verstehen nicht einmal, was gerade passiert. Und diejenigen, die es verstehen, tun nichts dagegen.“

Der ein oder andere mag sich daran erinnert haben, dass die AfD einst eine Partei von Wirtschaftsprofessoren war, die exakt die gleichen Ansichten vertraten wie Donald J. Trump in Davos, nur nicht so gewitzt. Der US-Finanzminister Scott Bessent zeigte in seinem Exkurs über die Lage an den Anleihemärkten, dass es von Vorteil ist, wenn ein Finanzminister etwas von der Welt der Finanzen versteht. Und ausgerechnet der amerikanische Handelsminister Lutnick brachte einen Spruch, den sich die hiesige SPD hinter die Ohren schreiben sollte: Unsere Arbeiter zuerst!

 BlackRocks Larry Fink – wie die Deutsche Bank früher mal die Deutschland GmbH war, ist BlackRock heute die Welt-AG – zeigte gleich zu Beginn des World Economic Forum, dass man auch im Alter dazulernen kann. Er machte den anwesenden Unternehmensführern zweifelfrei klar, dass der Klimahumbug vorbei sei. Mit Wind und Sonne lässt sich die Zukunft nicht meistern, also Arsch huh, Zäng ussenander, übersetzt für Deutsche: vergesst die Habeck-Economy, zurück zu Erhard.

Kettensägen-Xavier Milei gab den Sensibelchen dann den Rest: Feminismus, Diversity, Inklusion, Gleichheit, Immigration, Umweltbewegung, Gender-Ideologie sind alles Köpfe derselben Schlange, die nur ein Ziel habe, nämlich einen totalitären Staat, der sich immer weiter ausdehnt.

EZB-Chefin Christine Lagarde (der Veruntreuung öffentlicher Gelder vom Gerichtshof der Republik für schuldig befunden) verließ empört und vor dem Nachtisch ein Dinner mit dem US-Handelsminister, US-Klimaprofiteur Al Gore krakeelte, ja, Politik ist eine große Show, und wir sind diesmal das dankbare Publikum. Den noch dämmernden Schafen daheim erklären die  Journos, wie schrecklich Davos dieses Jahr war. Und vergessen nicht zu erwähnen, dass unsere Annalena im kleinsten Saal von Davos den Amis Ravioli geboten hat.

Der Gegenschlag II

So war das geplant: In einem Videospiel – du spielst einen gewissen „Charlie“ – musst du in der schönen, neuen Welt mehrere Hindernisse umschiffen (diverse Fragen richtig beantworten), um ein guter englischer Bürger zu werden, ganz im Sinne des Premier Starmer von der „Arbeiterpartei“. Als Gegenspielerin (kein Spiel ohne Gegner) fungiert das lila-haarige Anime-Mädchen „Amalia“ mit britischer Flagge, die Charlie mit „rechten Positionen“ gegen Muslime, Gruppenvergewaltigungen, Sozialbetrug „aufzuhetzen“ versucht.

Ein staatlich finanziertes Produkt zur „Extremismusbekämpfung“, im Auftrag des britischen Innenministeriums. Aber weil die Spezialdemokraten offenbar auch in Albion Schwierigkeiten beim Denken und in ihrem Raumschiff jeden Kontakt zur Basis verloren haben, ging die Nummer natürlich nach hinten los. Amalia ist der Superstar des Internet, Kurzfilme (hier) der Britin, die die Nase voll hat von der Wirklichkeitsverzerrung der politischen Eliten und Presse, werden millionenfach geteilt. Amalia ist längst zum Symbol des Widerstands geworden, wie die „Marianne“ der französischen Revolution.

Fun Fact. Was die Roten zudem nicht bedacht haben: Amalia kann nicht verhaftet werden, anders als normale Facebook-Poster, schließlich haben die Woken sie selbst erfunden.

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1 Gedanke zu „Die volle Packung“

  1. Es treffen sich in den Schweizer Bergen
    die amerikanischen Riesen mit den europäischen Zwergen …

    … zumindest ergibt sich dieses Bild, wenn man sich die aktuelle Weltlage vor Augen führt. Dabei ist der US-Präsident nicht der einzige, der sein Land „zurück in die Zukunft“ führt, sich also alter Werte besinnt. Auch Argentinien hat diesen Kurs eingeschlagen und findet in Lateinamerika zunehmend Nachahmer.
    In Europa scheinen wenigstens die Ungarn, Tschechen und Slowaken zu erkennen, dass es für ihre Länder von Vorteil ist, hin und wieder über den Antlantik zu schauen und ein bisschen von dem nachzumachen, was dort gerade praktiziert wird.
    Die jetzige Situation ließe sich vielleicht ganz gut mit der alten – etwas abgewandelten – Parole beschreiben: „Von der Neuen Welt lernen, heißt siegen lernen!“ …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

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