Darüber lacht die Welt

Die Kameras surren, als unsere (inzwischen) 15 Streitkräfte den Boden Grönlands betreten. Natürlich unbewaffnet, schließlich ist die SPD die Partei des Friedens. Kann man es Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto verübeln, dass er den Einsatz unserer Pistorianer als „Witz“ bezeichnet?

Wir vermissen in den Berichten über den Einsatz die vorgeschriebene Standartformel „Soldaten und Soldatinnen“. Sind weiblich Gelesene nicht dabei? Und hoffentlich werden die 15 am Ende nicht vergessen am kältesten Außenposten des Reiches.


Also uns ist Grönlands Außenministerin Motzfeldt sehr sympathisch (obwohl wir nicht mal wussten, dass Grönland eine eigene Außenministerin braucht bei 60.000 Einwohnern). Nach einer Stunde Trump schnell raus und erstmal mit Dänemarks Außenminister Lars Løkke eine Fluppe angesteckt. Übrigens werden die Grönländer auch hier abgezockt. In Nuuk kostet die Packung Marlboro 12 Euro. Mehr als in Dänemark.

Der nicht nachlassende üble Geruch der Diktatur an Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther macht wohl doch mehrere Waschgänge nötig. Gestern musste der Blogger Robin Alexander bei Lanz ran und „vorwegsagen“, dass Günther überhaupt kein Verbot von unliebsamen Medien gefordert habe. Hm. Schauen wir doch mal, was der Süddeutsche Beobachter zu dem Fall schreibt. Selbst da wird es kompliziert. Im Anschluss an die Sendung stand dort: „Daniel Günther will Nius verbieten.“

Am Tag nach dem Sturm wurde der Satz geändert. Nun steht über demselben Artikel: „Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther denkt laut über Maßnahmen gegen das Onlineportal Nius nach.“ Beweisführung abgeschlossen.

Bei all der Aufregung um Günthers Verbotsphantasien gingen die großartigen Zukunftspläne unseres Kanzler Fritz mehr oder weniger sang- und klanglos unter. Dass die Sprengung unserer Atomkraftwerke nach der Sprengung der Gaspipelines eine doch recht dumme Sache war, will Merz nicht länger verschweigen. Demnächst wird auch die Kohleverstromung beendet. Also müssen Gaskraftwerke her, weil, so mittlerweile Konsens in der Bundesregierung, die Sonne nachts nicht scheint und auch nicht immer Winde gehen. Laut Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz(H2-BeschG) sollen die neu zu bauenden Gaskraftwerke mit grünem Wasserstoff betrieben werden (genial!). Dumm nur, dass „wir den Wasserstoff nicht haben, den wir eigentlich bräuchten“ (Fritz). Deshalb sollen die neuen, mit Milliarden geförderten Kraftwerke die Sondergenehmigung erhalten, auch mit Gas zu arbeiten. Wenn die EU zustimmt. Völlig unverständlich, dass die Unternehmen da immer „noch zögern“ zu investieren.

Wie? Ja, Geld ist genug da. Die BRD hat den Bürgern erstmals in ihrer Geschichte mehr als 1 Billion Steuern weggenommen. Leider haben Bund, Länder und Gemeinden trotzdem 100 Milliarden Miese gemacht. Da muss wohl die Steuererhöhungspartei SPD nochmal ran.

Warum hat eigentlich Friedrich Merz noch keinen Friedensnobelpreis, wo er doch täglich um die Welt reist, um diese etwas friedlicher zu machen? Nun, weil er keinen kennt, der ihm einen überreichen würde. Anders als Donald Trump. Der bekam die Friedensnobelpreismedaille nun von seiner Freundin Machado (Venezuela). Da können sich die Genossen vom Osloer Komitee gehackt legen.

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2 Kommentare zu „Darüber lacht die Welt“

  1. Allein der Umstand, dass der Fritz aus dem Sauerland den Begriff „Energiewende“ von seinen Vorgängern übernommen hat, sagt viel über ihn aus. Was soll denn bitte schön eine „Energiewende“ sein? Der Strom fließt in die Steckdose? Wenn auch sonst nicht mehr viel klappt in Deutschland, bei Sprachschöpfungen sind wir ganz groß. Bekannt ist das „Sondervermögen“, und nach dem Anschlag auf Stromleitungen in Berlin sprach ein öffentlich-rechtlicher Sender von „Wärmesuchenden“ – Frierende klingt ja auch nicht schön.

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