- Fasching
In dieser Woche konnten die Deutschen der Presse entnehmen, dass auch ein Armin Laschet sein Geld zusammenhalten muss und nur noch 18 Euro für einen Haarschnitt bezahlt, und dass Markus Söder im Fasching diesmal nicht als König oder Kanzler, sondern eher urwüchsig als eine Mischung aus Waldschrat, Rübezahl und Hofreiter geht.
BLACK BOX BÜCHER
- Bleierne Zeit
Die Leidmedien sind im Großen und Ganzen mit der Merztruppe zufrieden. Schleswig Hohlsteins Bildungsministerin Prien, deren Bundesland Spitzenreiter bei den Schulabbrüchen in Schland ist, darf laut Süddeutschem Beobachter als neue Bundes-Bildungsministerin „als Fachfrau gelten“. Genau.
- No Names in der Regierung
Von der Tingeltangel-Truppe, die die Union ständig durch die Talkshows schickt, findet sich kaum jemand in der möglichen Regierung.
- Ein idiotischer Plan
Unsere“ Strategen stellen sich einen „Friedensplan“ so vor: Sie rüsten die Ukraine weiter bis zur Halskrause auf, Selenskyj zieht ein, was noch Beine hat, um in drei Jahren (Nato-Schätzung) wieder anzutreten und zu schauen, ob‘s dann besser klappt mit der Offensive.
- Faeser fliegt ein
Nancy Faeser, SPD, ließ soeben „141 Migranten“ (aha, nicht „Flüchtlinge“) aus dem Sudan und „weiteren Krisengebieten“ nach Deutschland einfliegen. Hinweis an die Presse: Schreiben Sie „vor allem Familien und alleinerziehende Mütter an Bord“. Ja, was sonst?
- Ausnahmezustand in Rom
Die Beisetzung eines Papstes ist auch eine gute Gelegenheit, sich den täglichen Drangsalierungen durch Partei und Staat kurzzeitig mental zu entziehen – und das nicht allein wegen des tröstlichen Gedankens ‚Ein jeder ist sterblich‘, sondern durch eine Inszenierung, die wir in unserer Jugend als „ganz großes Kino“ beschrieben hätten.
- Neue Männer braucht das Land
Das World Economic Forum braucht einen neuen Chef, weil der alte Schwab (Verschwörungs-Klaus) sich in den Ruhestand verabschiedete. Die katholischen Kardinäle werden nach Rom gerufen, um einen neuen Papst zu wählen, nachdem Franz von Flores, Buenos Aires, seine letzte Auferstehung (Ostern) feierte.
- Kein schöner Land
Wanderer mit Schweizermesser im Rucksack, Hausfrauen, die nach einem Küchenmesserkauf per Stadtbahn nach Hause fahren wollen, aufgepasst! Demnächst ist das Mitführen von Messern im Berliner Nahverkehr verboten! Wie leicht kann was passieren.
- Das glaubst du alles nicht
Schwerer Schlag für Politik und Medien in Schland. Das oberste Gericht Großbritanniens stellt fest, dass nicht nur in der Biologie, sondern auch im Recht gilt, dass Frauen nur solche Personen sein können, die weiblich geboren wurden (mit XX-Chromosomen). Trost: GB-Recht gilt nicht bei uns.
- Digitales bei der 15%-Partei
Wir waren tatsächlich der naiven Ansicht, dass bei der digitalen SPD-Abstimmung über den Koalitionsvertrag – um 8 Uhr wurde die Plattform freigeschaltet – das Ergebnis am Abend feststehen sollte. Denkste Puppe! Zwei Wochen brauchen die Sozis dafür.
- Goldfinger
Mit fünf Sonderfahrzeugen der Sicherungsgruppe Berlin (?) fuhr Merzens Fritze beim WDR vor, um bei Carmen Miosga schon mal anzukündigen, es wird „teurer, teurer, teurer“. Um ganz präzise zu sein, hat er in einer Minute gleich fünfmal „teurer“ gesagt.
- Besser wird's nicht
Haben Wirtschaftsexperten und -verbände Zuversicht im Hinblick auf eine Merz-Regierung? Natürlich nicht. Die einen, staatsalimentiert, äußern sich vorsichtig, die anderen murren verhalten, wie schon vor der Wahl, als bereits absehbar war, was kommen würde.
- Politik und das wahre Leben
Dieter Nuhr zur Migration bei Maischberger: Ein Freund von mir zahlt Schutzgeld, damit sein Sohn auf dem Schulweg nicht überfallen wird. Frage an die neue Regierung: Wenn ihr solche Zustände schon nicht ändern wollt – ist so ein Schutzgeld wenigstens steuerlich absetzbar?
- Kleinpartei ganz groß
Gerade mal 15 Prozent auf der Waage, aber 7 Ministerien einsacken – Chapeau! Gut, der Partei wird es nicht helfen, die ist demnächst einstellig, aber viele Genossen können noch in Lohn und Brot gebracht werden.
- Nur Gedanken sind frei
Ja, die Geisteskraft unserer Richter erstaunt juristische Laien immer wieder, die Weisheit der Richtenden am Amtsgericht Bamberg gilt vielen sogar als grenzenlos.
- Kapitulationsverhandlungen laufen
Die SPD-Chefs wissen, dass sie ihre Posten nur den unergründlichen Launen des Schicksals verdanken, daher lassen sie die Mitglieder über wichtige Dingen abstimmen. Aus denselben Gründen – Fritz? Wieso nur Fritz? – wollen auch Unionisten Mitgliederabstimmungen. Etwa zum Ergebnis der Kapitulationsverhandlungen.





