Für den Corona-Kaffeeklatsch am Wochenende

Bikini-Gate, Basement Joe, buckelige Verwandtschaft, Berliner Staatsschutz

Für einen gelungenen Sonntags-Kaffeeklatsch im Kreis der Familie drängt sich zwangsläufig ein Thema auf: Corona und wie großartig die Regierung Merkel IV die Pandemie im Griff hat. Ja, Erna, gieß mal ruhig noch’n Likörchen ein. Vielleicht sind bei Ihnen daheim alle einer Meinung? Das wäre langweilig, deshalb haben wir ein paar Argumente zusammengestellt, damit Sie, verehrte Leser, ratzfatz die Gegenposition besetzen können, und die Stimmung bleibt eine bombige, bis der Sonntag vorbei ist.

Am leichtesten haben es natürlich die Merkel-Anhänger, werden sie doch täglich überall mit Wundersagen über die großen Worte und Taten der Pfarrerstochter im (renovierungsbedürftigen!) Kanzleramt gefüttert. Hier ist die Lage inzwischen folgende: Nachdem Merkel den Dr. Drosten bei dessen kurzen Zwischenstopps auf seinen Höhenflügen inzwischen selbst kaum noch versteht, hat sie sich jetzt einen Physiker als Berater genommen. Der Neue, Michael Meyer-Hermann, hat Physik, Mathematik und Philosophie studiert – da hat das Virus keine Chance mehr.

RKI-Chef Lothar Wieler – von Hause aus Tierarzt – hatte zwischenzeitlich die Abriegelung von Corona-Hotspots ins Gespräch gebracht (Welt) oder wenigstens einen Zwinger im Garten der Infizierten.

An dieser Stelle sollten Sie, verehrte Leser, am Kaffeetisch ein nachdenkliches Gesicht ziehen, in einem Zug den dritten Likör hinunterschütten und so was sagen wie: Das erinnert mich an das dunkle 1987. Sodann erzählen Sie vom „Aids-Staat Bayern“, dem selbsternannten Vorbild des „europäischen Hygienekreises“ (CSU-Chef Franz Josef Strauß laut Spiegel).

Für unsere jungen Leser: Damals gab es ein Virus, dem im Jahr seines statistischen Höhepunktes (1994) in Deutschland 2.654 Infizierte zum Opfer fielen, obwohl es sich deutlich komplizierter verbreitete.

Die bayerische Staatsregierung wollte dem Aids-Virus mit Zwangstests für „Prostituierte, Drogenabhängige und angehende Beamte“ (Presse) den Garaus machen. Ein Abgeordneter, ein gewisser Horst Seehofer, wollte Aidskranke in „speziellen Heimen“ (Presse) sammeln. Die organisierte Schwulenbewegung beschrie sofort eine Schwulenhatz, und was sollen wir sagen: Nix Zwangstests, nix Heimunterbringung.

Hier könnten Sie den Satz anbringen: Unsere zwangsaufgezäumten Kinder haben leider keine Lobby, die den Unfug beendet.

Um die Wogen nun wieder zu glätten, sollte die Kaffeetafel zu Wein und Bier übergehen, und Sie könnten die versöhnlichen Worte der Weltgesundheitsorganisation WHO zitieren, denen zufolge „das Coronavirus möglicherweise deutlich weniger tödlich ist, als bisher vermutet wurde“. Und dann bitten Sie den Jüngsten am Tisch doch mal die „Great Barrington Declaration“ zu googeln, den Aufruf von Forschern der Universitäten Oxford, Stanford und Harvard, die Lockdowns und Reiseverbote zu stoppen und stattdessen Risikopersonen zu schützen. So, und jetzt trinken wir noch einen, und dann ist aber auch gut.

 

Basement Joe und die buckelige Verwandtschaft...
Betreutes Wählen gibt es nicht nur bei uns, sondern auch in den US und A. Dort werden „fragwürdige“ Informationen über den Gegner von Donald Trump kleingehalten, auch wenn alle Spatzen die schmutzigen Geschäfte von Hunter Biden von den Dächern pfeifen. Deshalb können Enthüllungen über die Deals von Basement Joes Sohn nicht über die Sozialen Netzwerke verbreitet werden. Twitter fürchtet, solche Nachrichten könnten treudoofe Linken-Wähler nur verunsichern.

Genauso treudoof fragt der Spiegel in den medialen Orbit hinein: „Wie sollen Medien mit vermeintlich brisanten Informationen von Hackern umgehen?“ Als wäre das nicht längst geklärt: Enthüllungen über Trump – und wären sie auch Fake-News – müssen veröffentlicht werden, die über Democrats bleiben im Schrank.

Die Townhall-Meetings von Donald und Joe sind an uns vorübergegangen, und wir schließen uns vollumfänglich der Zeile des Spiegel an: Der eine punktet, der andere patzt.

 

Der Staatsschutz ermittelt...
Offenbar ist der Berliner Staatsschutz Deutschlands fleißigste Behörde. Erst gestern berichteten wir, dass im Falle des Antifa-Angriffs auf eine AfD-Veranstaltung „der Staatsschutz ermittelt“. Am Tag zuvor nahm die Behörde Ermittlungen gegen Vermummte auf, die den Sicherheitsdienst in der Liebigstraße 34 attackiert haben. Und heute schon der nächste Fall: Unbekannte haben eine Transperson in Berlin beworfen und verletzt. Wegen eines möglichen Hassmotivs hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Wie viel Mann (m/w/d) haben die eigentlich beim Staatschutz in Berlin?

 

Posteria-Gate in Duisburg

Es ist gar nicht so leicht, das Zusammenschwimmen täglich neu auszuhandeln, wie man in der Integrationshochburg Duisburg weiß. Jüngster Streitpunkt im Glaubenskrieg: Was ziehe ich an? In der Duisburger „Niederrhein-Therme“ hatten sich „Familien mit Kindern durch den nackten Anblick offenbar gestört gefühlt“, berichtete die Dorfzeitung und sie raunte, „es muss massenhaft Beschwerden (wahrscheinlich vom örtlichen Integrationsbeauftragten und dem SPD-Ortsverein) gehagelt haben, denn schließlich wurde das Verbot sogar auf Schilder gedruckt“:

„Im Interesse aller anwesenden Gäste weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass unzureichende Badekleidung (String-Tangas, Brazilian Bikinis etc.) in unserer Therme nicht gestattet sind.“

Bravo! Wer komplett verhängt ist, wird auch nicht belästigt – alte Pfaffenweisheit (e/k/i). Unverständlich, dass die Schilder nun wieder verschwunden sind, trotz der „massenhaften Beschwerden (wahrscheinlich vom örtlichen Integrationsbeauftragten und dem SPD-Ortsverein). Stattdessen nimmt der Geschäftsführer der Therme, ein gewisser Hecht, eine reaktionäre Position ein und versteckt sich hinter der Badeordnung der Niederrhein-Therme, die lediglich fordere, dass der Schambereich eines Badegastes im Nicht-FKK-Bereich bedeckt sein müsse. Ein schwerer Altherren-Rückfall in moralisch längst vergangene Zeiten! Dorthee Bär, übernehmen Sie!

 

22 comments

  1. Chris 16 Oktober, 2020 at 20:36 Antworten

    Diesmal hat sich das Runterscrollen ja ganz besonders gelohnt! Vielen Dank dafür.

    Die Great Barrington Declaration sagt man solle die Risikogruppen schützen und ansonsten wieder zur normalen Normalität zurückkehren. Um die gigantischen wirtschaftlichen Schäden und 100 Millionen Hungertote zu reduzieren. Eiligst wurde eine Konkurrenzveranstaltung ins Leben gerufen, um die WHO/Regierungsnarrative zu unterfüttern (“John Snow Memorandum”). Diese dringt darauf die Bevölkerung mitsamt dem ihr innewohnenden Virus weiterhin strengstens in Schach zu halten. Und selbstverständlich müsse man auch die Risikogruppen speziell schützen. Und von Wirtschaftsschäden oder Hungertoten keine Rede. Man finde den Fehler.

    Die intelligente Physiker-Kanzlerin blendet die Kollateralschäden auch aus – aktuell hat sie schon 820000 Arbeitsplätze rasiert. Ihr neuester Physik-Prognostiker schwurbelt von superexponenziellem Wachstum der Virusverbreitung, verschweigt aber, dass sich Hospitalisierungen und Todesraten seit dem Frühjahr weiter drastisch reduziert haben. Und Schweden ignoriert er auch. Wir werden von Pseudoexperten angeführt, die selbst keinerlei Konsequenzen zu fürchten haben, auch wenn sie Trillionen Schäden anrichten und Millionen Arbeitsplätze vernichten mit ihrem Unsinn.

    • Chris 16 Oktober, 2020 at 22:52 Antworten

      Mittlerweile hat Schweden (kaum Massnahmen, keine Masken) weniger covid19-Tote pro Mio. Einwohner pro Tag als Deutschland (mit extremen wirtschaftszerstörenden Massnahmen). Komisch.

      • IchBins 18 Oktober, 2020 at 11:01 Antworten

        Vergleichen Sie Schweden mal mit Österreich: fast gleich viel Einwohner, aber in Schweden ca. 6x so viele Tote (falls wirklich gleich gezählt wurde).

    • Krufi 16 Oktober, 2020 at 23:21 Antworten

      Wollen Sie jetzt auch Panik betreiben, wenn Sie von “Trillionen Schäden” schreiben? Billionen würde ich akzeptieren, Trillionen sind aber meiner Meinung nach leicht übertrieben.

      • Chris 17 Oktober, 2020 at 05:18 Antworten

        @Krufi
        Da ich viel englische Wirtschaftsliteratur lese, verwende ich die englischen Definitionen. 1 (US englische) Billion = 1 (deutsche) Milliarde. 1 (englische) Trillion = 1000 deutsche Milliarden.

        • Krufi 18 Oktober, 2020 at 19:16 Antworten

          @Chris, das habe ich mir schon gedacht. Sollte vielleicht in einer “Fußnote” erwähnt werden, dass es sich um “US englische ” Zahlen handelt. Vielen ist der der Unterschied nicht klar.

  2. Luisa Nemeth 16 Oktober, 2020 at 21:50 Antworten

    Nein, den guten alten Kaffeeklatsch gibt es nicht mehr. Weder im Familienkreise noch mit der buckeligen Verwandschaft. Schon gar nicht mit Freunden, mit denen es sich immer trefflich polemisieren ließ. Kein noch so heißes Thema konnte uns für längere Tage spalten. Alles hat seine Zeit.
    Nun scheinen wir offenbar wieder im Altertum angekommen zu sein. Altrömische Dekadenz – sagte schon Westerwelle voraus. Rückwirkend betrachtet sehe ich die angelesenen 2000 Jahre im Zeitraffer und kann jetzt nachvollziehen, warum wir einen so lückenhaften Geschichtsunterricht hatten. Obwohl ich der Meinung bin, dass die vergangenen 200 Jahre man uns hätte schon etwas präziser unterrichten können. Dann hätte der Schuld-Kult nicht solch ungeahnte Blüten treiben und ganze Bevölkerungsteile traumatisieren können. Unvorstellbar, dass eine unsichtbare Mikrobe und ihre Begleiterscheinungen sogar den Kaffeeklatsch vermießen können. AHA-L. Schönes Wochenende.

      • Luisa Nemeth 17 Oktober, 2020 at 10:39 Antworten

        Das Bayerische Schulsystem war immer schon vorbildlich. Danke auch für der Hinweis auf die App- Quelle, die mein Lap allerdings nicht finden konnte. Aber alle anderen Vorschriften habe ich einghalten. Maske und App – auch wenn ich alleine in meinem Arbeitszimmer bin? Lg. nach Bavaria!

    • ETIAM SI OMNES, EGO NON 18 Oktober, 2020 at 23:04 Antworten

      Da kann ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen. Der europäische Massenmörder Napoleon Bonaparte, dessen Regimenter immer fahrbare Guillotinen mit sich führten, um ihnen unbotmäßige Bürger zuzuführen, der belgische König Leopold I., der zehn Millionen Kongolesen auf dem Gewisen hat, die Entente Cordiale, die 800.000 deutsche Bürger verhungern ließ, das Sowjetregime, das für bis zu 5 Millionen Hungertote ab 1925 in der Ukraine und mindestens eine Million Opfer bei der antifaschistischen Demokratisierung Osteuropas verantwortlich war und – last not least – unsere amerikanischen Friedensfreunde – Hiroshima, Korea, Vietnam, Afghanistan und Iraq- kommen zumindest in der deutschen Geschichtsschreibung – von Geschichtsforschung ganz zu schweigen – nicht vor.

  3. Stefan 16 Oktober, 2020 at 22:27 Antworten

    Es könnten mal alle Badegäste(w/d/m..männer kommen immer zum Schluß)im Bikini auflaufen.Das Geschlecht ist nur ein soziales Konstrukt oder so.Oh Mann..

  4. Krufi 16 Oktober, 2020 at 23:01 Antworten

    Wurde Dr. Drosten von Frau Merkel schon „abgeschossen“, weil sie befürchtet, dass sie durch die Angriffe auf Dr. Drosten (anstehende Klage von Rechtsanwalt Füllmich, Sache mit der Dissertation) beschädigt werden könnte? Um beim Kaffeekränzchen contra gegen die „Merkel-Spahn-Wieler-Söder“-Panikmacher geben zu können, empfehle ich ein aktuelles Video, um sich hierfür auf zu munitionieren. https://politikstube.com/dr-wolfgang-wodarg-corona-virus-laengst-mutiert. Sehr Interessant fand ich den Abschnitt mit der Thematik Maske. Dr. Wodarg behauptet, dass die ganzen Studien, die für Masken sprechen, erst 2020 gefertigt wurden. Zufall???

    Lieber Herr Paetow, Sie hatten oder haben doch ziemlichen Ärger wegen der Geschichte G-Punkt einer „Staatssekretärin für Dingsbums“. Befürchten Sie jetzt nicht, dass aufgrund des Bildes (gratuliere für die Auswahl) eine Debatte bzgl. Sexismus losgetreten wird??

    • Max Media 17 Oktober, 2020 at 10:41 Antworten

      “Befürchten Sie jetzt nicht, dass aufgrund des Bildes (gratuliere für die Auswahl) eine Debatte bzgl. Sexismus losgetreten wird??”

      Wieso? Wer soll sich da belästigt fühlen und warum?
      Keiner der Leser könnte sich empören, da niemand weiß was er genau sieht.
      Vielleicht handelt es sich ja um eine Aufnahme des Männer- und Transsexuellen Integration-Volleyballteams der Stadt Duisburg, die gerade im Freibereich des angesprochenen Bades trainieren.
      Was sollte also z.B. eine Staatssekretärin für Dingsbums und Käse dagegen habe, dass dieses
      Mustersportteam trainiert und Herr Paetow deren Fleiß zeigt? Wer möchte solchen Menschen
      denn verbieten in der Badehose bauchfrei zu trainieren und dass darüber per Foto berichtet wird?
      Ist ja nicht so, als ob hier die Gemälde eines katholischen Vulvae-malen-Kurs gezeigt werden.

  5. Petra Eichler 17 Oktober, 2020 at 11:01 Antworten

    Hach, was hab ich wieder mal gelacht……..und gelernt. Das mit Bayern, Franz-Josef und Seehofer wurßte ich gar nicht.

    Da fällt ein Spruch zu Franz-Josef Strauß ein. Den hat vor anno dunnemal der Waalkes Otto vom Stapel gelassen.
    (hier ist ja nicht twitter, wo gleich gesperrt wird und so…..)

    Das Wasser ist trüb, die Luft ist rein
    Franz Josef muss ertrunken sein.

    • Willi Walle 18 Oktober, 2020 at 13:18 Antworten

      Mein erster Gedanke: Für diesen Spruch hätte Otto Waalkes heutzutage wohl einen fetten Shitstorm geerntet und wäre von diversen politisch-korrekten Moralwächtern gesperrt und zensiert worden.
      Mein zweiter Gedanke:. Ups… Strauß war ja ein “Rechter” (quasi ein AfD-Vorläufer), also würde er heutzutage keinen Shitstorm ernten, sondern mit diversen Hayali-Preisen und chinesischen Bundesverdienstkreuzen überhäuft werden. Vielleicht kann man das ja noch nachholen. Herr Steinmeier, übernehmen Sie!

  6. BB Leser 18 Oktober, 2020 at 12:30 Antworten

    @Blackbox KW42 🌻🌻🌻

    Dass die BB-Leser mitdenken, sieht man unter anderem beim Thema “Nachhaltigkeitspreis” (ausgerechnet für UvdL).

    Da verweist doch ein Leser auf den ebenfalls höchst skurrilen “Preis für Lesbische Sichtbarkeit”, der zuerst in Berlin (wo sonst) vergeben wurde und nun auch in Hessen (wo sonst) eingeführt wurde. Siehe http://www.hessenschau.de:

    “Die Preisverleihung in Wiesbaden fand am 14. Oktober statt. Ausgezeichnet wurde Veronica King aus Kassel. Die Sozialpädagogin sei als schwarze lesbische Frau sichtbar, teile ihre Erfahrungen und arbeite mit viel Energie daran, Strukturen weiterzuentwickeln, hieß es zur Begründung. King engagiere sich dafür in der Frauen- und Jugendarbeit, im Vereins- und Freizeitsport, in der Verwaltung, bei der Organisation des Christopher Street Day Kassel und in Theaterprojekten. “Sie ist Vorbild für viele junge Menschen gerade auch in den ländlichen Regionen Nordhessens”, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne)”

    Schwarz, lesbisch, sichtbar, das ist natürlich höchst preiswürdig.
    Die mit Preisen schon regelrecht zugesch…üttete Dunja Hayali (berühmtes Zitat: “Ich schütt’ Dich sowas von zu mit meinen Preisen, dass Du keine ruhige Minute mehr hast”) würde sich für diesen lesbischen Sichtbarkeitspreis natürlich auch in hervorragendem Maße eignen. Aber gegen die Zusatzqualifikation schwarz kommt nicht mal die Weltmeisterin im Preise-Kriegen an. Aber vielleicht beim nächsten Mal,.wenn sich keine Schwarze für diesen Preis finden lässt.

    Es ist ja alles so unfassbar irre ….

  7. BB Leser 18 Oktober, 2020 at 16:11 Antworten

    Ich habe mich mal auf die Suche nach diesen ominösen Sichtbarkeitspreisen begeben:

    Land Hessen, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration,
    Hessischer Preis für lesbische Sichtbarkeit (10.000 Euro, Preisträgerin 2020 Veronica King, lesbisch, schwarz, sichtbar)
    https://soziales.hessen.de/integration/antidiskriminierungsshystelle/hessischer-preis-fuer-lesbische-sichtbarkeit-2020

    Land Berlin, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
    Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit (5.000 Euro, Preisträgerin 2020 Katharina Oguntoye, lesbisch, schwarz, sichtbar)
    https://www.berlin.de/sen/lads/schwerpunkte/lsbti/lesbische-sichtbarkeit/der-preis/

    Schwarze sind offenbar besonders sichtbar.
    Im Gegensatz zu Berlin scheint man sich in Hessen noch nicht zum Gebrauch des Gaga-Sternchens* durchgerungen zu haben. Aber das kommt bestimmt auch noch.

    Wer obige Links aufsucht, muss gaaanz stark sein. Das sind hoch offizielle Seiten der beiden Bundesländer, und doch kam ich mir vor wie in einem Gruselkabinett. Die beschäftigen sich dort tatsächlich ganz ernsthaft mit derartigen Randthemen. Haben die zu viel Personal, zu viel Zeit und zu viel (Steuer-)Geld?

    • ETIAM SI OMNES, EGO NON 18 Oktober, 2020 at 23:25 Antworten

      Merkwürdig, dass ein Politikkomplex, der sich vor allem in seiner Fähigkeit übt, alles zu Beanstandende unsichtbar zu machen, urplötzlich die Sichtbarkeit einer sexuellen Andersartigkeit – um es politisch korrekt zu formulieren – in den Mittelpunkt seines diesbezüglichen Handelns stellt …

  8. chris 18 Oktober, 2020 at 16:40 Antworten

    Aktueller Stand der Corona Kosten in D: 1500 Mrd. Euro. Damit hat Deutschland ca. 100 Mio. Euro pro gerettetem Menschenleben ausgegeben. Nach aktuellen Schätzungen hat Deutschland 15k Tote vermieden gegenüber einem schlechteren Grippejahr mit 25k Toten. (Die meisten sterben vermutlich nun 1 Jahr später).
    Und wie werden die permanent von Merkel gekillten Arbeitsplätze als Kosten gerechnet? – Gar nicht.

    ( https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/coronavirus-krise-kosten-gesundheitssystem-konjunkturprogramme-wirtschaft-wiederaufbau ).

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