- Verantwortung verpflichtet
Oh. Ist es schon vorbei? Entschuldigung, wir sind eingenickt. Eine Stunde und 15 Minuten sind aber auch ein Pfund, vor allem wo Fritz nichts Interessantes aus den zurückliegenden Monaten zu berichten hatte.
BLACK BOX BÜCHER
- Aber bloß nix ändern...
Offenbar ist unsere politische Verantwortungsgemeinschaft gestärkt aus dem Urlaub zurückgekehrt, und schon reden sie wieder alle durcheinander.
- Die schaffen das
Trotz allerlei Tricksereien kommt die „Bundesagentur für Arbeit“ (SPD-geführt) nicht umhin, nunmehr 3 Millionen Arbeitslose zu melden. Dennoch tut die Regierung alles, damit sich die Lage noch verschärft.
- Habeck zum Abschied
Hoffentlich zum letzten Mal ließen die Einfaltspinsel unter den Altmedien-Befüllern anlässlich des Abgangs von Robert Habeck ihren Gefühlen freien Lauf. „Der letzte echte deutsche Denker nimmt Abschied“, wehklagte die Süddeutsche, und der Tagespiegel weiß warum: Robert war „zu klug für die Politik“.
- Jetzt geht's los!
Wenn es die Bild-Zeitung nicht gäbe, müsste Friedrich Merz sie erfinden. Denn wer sonst könnte einen leichten Darmwind zu einer Atombombenexplosion aufblasen? Von einer „historischen Kabinettssitzung“ fabulieren die Merz-Herolde, ein „Wehrdienst Wumms“ verändere das Land.
- Wer befreit uns diesmal?
Kaum rief die US-Botschaft hiesige Behörden „dringend dazu auf“, die Gewalttäter, die einen Amerikaner mit Messern massakrierten, dingfest zu machen und höchstmöglich zu bestrafen, stellte Dresdens Staatsanwaltschaft blitzschnell einen Haftbefehl gegen den bereits laufengelassenen Syrer aus.
- Fehlbesetzung I & II
Es gehört zu den Privilegien deutscher Politiker, in Kiew mit einem zünftigen Raketenalarm empfangen zu werden. Aber keine Bange, die Sirenen dienen lediglich als situationsangemessene akustische Kulisse.
- SPD-Rentner (Symbolbild)
Ein CDU-Bundestagsabgeordneter will den Absturz seiner Partei um jeden Preis verhindern: „Nach allem, was ich von der AfD sehe und höre“, – er meint wohl die INSA-Umfrage zur Kommunalwahl: AfD verdreifacht sich in NRW – „führt kein Weg an einem Verbot vorbei“.
- Mimimi in Rimini
- on their best behaviour
Bilder sagen mehr als 1000 Worte, hat ein Werbefachmann schon vor hundert Jahren herausgefunden, und ein Blick auf das Treffen der Glorreichen Sieben aus Europa (plus Nato-Rutte) mit Donald Trump bestätigt das auf eindrucksvolle Weise.
- Bin Baden*
- Wem die Stunde schlägt
Wenn’s nix wird, geht Trump heim (er merkt das schon nach 2 Minuten), und er ruft auch unseren Erich, pardon, Fritz, nicht an. Wenn er aber den Fritz anruft, dann ist’s was geworden. Und dann gibt’s einen zweiten Gipfel in Alaska, wo auch die Kriegstreiber dabei sein dürfen.
- Wie Rumble in the Jungle
Das morgige Trump gegen Putin wird mit Spannung erwartet wie 1974 Ali gegen Foreman. Damals gewann das Großmaul. Die russische Presse spricht lieber in Pokermetaphern über den Showdown „am Spieltisch in Alaska“.
- Nur sagen darf man nix
Spahns Jensemann behauptet: „Jeder kann in Deutschland sagen, was er denkt“. Das stimmt, solange er nicht laut das Falsche denkt. Für den Fall stehen Staatsanwaltschaften und Polizeikommandos bereit.
- Unsere tägliche Umfrage gib uns heute
Forsa rechnet die AfD nun vor die Union. Reines Clickbaiting für Forsas Auftraggeber, denn bei einer Ungenauigkeit von drei Punkten hat sich nichts getan. Die AfD steht schon länger vor der Union (je nach Lesart der Zahlen). Erstaunlich nur, dass sich die Union über 20 Prozent hält.
- Merz und die Euronen-Schar in Aufruhr
Merzens Fritze lädt zum Video-Chat und glaubt, Donald Trump würde sich eine Stunde lang das Gejammer von Selenskyj, das moralische Getue von Örsula und einen nassforschen Merz antun, um danach eine weitere Stunde mit diesen Leuten zu „diskutieren“!?!





